Desktop-Version

Start arrow Betriebswirtschaft & Management arrow Bekanntmachung des Einheitlichen Ansprechpartners

< Zurück   INHALT   Weiter >

3.2. Aufbau des Kommunikationskonzepts

„Konzeptionierung ist Maßarbeit“! Dementsprechend benötigt jedes Kommunikationsproblem sein individuelles Lösungskonzept. Es muss jedoch kein neues Kommunikationsmodell im luftleeren Raum entwickelt werden, sondern es kann bereits auf eine Vielzahl verschiedener Modelle zurückgegriffen werden. Auch wenn diese in ihren Konzeptionsschritten zum Teil stark variieren, so laufen im Prinzip doch alle auf ein dreistufiges Phasenmodell, bestehend aus analytischer, strategischer und operativer Phase, hinaus.

Die vorliegende Arbeit nutzt ein Zehn-Phasenmodell, das sich sowohl an dem von Schmidbauer/Knödler-Bunte vorgestellten Neun-Phasenmodell der PR Berlin anlehnt als auch an die von Leipziger präsentierten Konzeptionsschritte. Diese Herangehensweise bietet sich an, da man anhand der detaillierten Schrittabfolge den Konzeptionierungsprozess didaktisch gut und nachvollziehbar darstellen kann. Das Modell wird zudem bereits auf die Aufgabe der Erstellung eines Kommunikationskonzepts zur Bekanntmachung des EA zugeschnitten, indem relevante Punkte der Konzeptionierung aufgabenspezifisch erläutert und irrelevante Schritte ausgespart werden.

3.2.1. Analysephase

Die Analysephase bildet das Fundament des Kommunikationskonzepts, da es die Ausgangssituation problemorientiert beschreibt, die Kommunikationsdefizite aufzeigt und die übergeordnete Zielsetzung herausarbeitet.

3.2.1.1. Recherche

Zu Beginn der Analysephase steht die Recherche, bei der ein möglichst umfassendes Bild vom Kommunikationsobjekt (hier EA) und dessen Umfeld (Trägermodell, re-gionale Gegebenheiten, bestehende Kooperationen und Netzwerke etc.) gezeichnet werden soll.

Ziel ist es, zunächst alle kommunikationsrelevanten Fakten, sowohl organisationsintern als auch extern, zu ermitteln und zu analysieren. Untersucht werden neben dem Kommunikationsobjekt auch die allgemeine Marktsituation, die relevante Zielgruppe, die bestehenden Kommunikationswege und -netzwerke sowie die möglichen Konkurrenzobjekte.

Zentrale Bestandteile sind außerdem das Organisationsziel, welches angibt, was mit dem Kommunikationskonzept erreicht werden soll, und eine genaue Beschreibung der Ausgangssituation. Letztere soll ein Bewusstsein für das zu lösende Kommunikationsproblem schaffen.

 
< Zurück   INHALT   Weiter >

Related topics