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9.3.1 YouTube-Videos: Sprachen, Genres und Repräsentationen

Die insgesamt 216 ausgewerteten YouTube-Videos wiesen eine durchschnittliche zeitliche Länge von 5 : 50 Minuten auf (der Median lag bei 4 : 53 Minuten, wobei der längste Film eine Dauer von 43 : 17, der kürzeste von 00 : 11 Minuten aufwies). Das arithmetische Mittel der Aufrufe bis zum 7. 3. 2011 lag bei 367 659, der Median bei 54 488, das Video mit der geringsten Zahl an Aufrufen erhielt 223 Klicks, das Video mit den meisten Aufrufen 31 289 226 Klicks. Die ausgewerteten Videos waren zumeist englischsprachig, andere Sprachen waren deutlich schwächer vertreten, wobei einige Videos auch zweisprachig (z. B. spanische Untertitel in einem Englisch verbalisierten Film) angelegt waren (Abbildung 78).

Die Gliederung der in den ausgewerteten Videos dargestellten Inhalte nach Kategorien[1] zeigt eine deutliche Ausrichtung auf Themen mit dem Schwerpunkt Unterhaltung (Unterhaltung und Medien, Freizeit und Sport bei der Gliederung nach Krüger; Sport sowie Musik bei der eigenen Gliederung; Abbildung 79). Entgegen des Anspruches von YouTube, eine Plattform von Originalbeiträgen zu sein, finden sich zahlreiche Mitschnitte von Fernsehsendungen von überregionalen Fernsehsendern (teilweise vom Fernsehschirm abgefilmt) unter den ausgewerten Videos. Insbesondere diese Beiträge lassen sich als professionell umgesetzt (n = 87) klassifizieren. Bei dieser Klassifikation mit den Schritten (1) professionelle Umsetzung, (2) an Professionalität angenähert,

(3) Ausrichtung an Professionalität wird deutlich, (4) wenige Elemente professioneller Umsetzung, (5) laienhafte Umsetzung wurden die Kriterien Kameraführung, Beleuchtung, Schnitt und Ton herangezogen (vgl. auch Burgess/Green 2010). Schwerpunktmäßig für Lokalsender oder Internetsender produzierte Videos lassen sich als an die Professionalität angenähert klassifizieren (n = 53), hier lassen sich gegenüber den professionellen Produktionen eine weniger ruhige Kameraführung, eine geringere Beleuchtungs- und Tonqualität sowie weniger anschlussfähige Schnitte feststellen. Bei den Videos der dritten Kategorie, richten sich Produzenten zwar erkennbar an professionellen Produktionen aus, erreichen diesen Standard aber nicht (n = 33). Bei der vierten Kategorie ist zwar noch erkennbar, dass eine Bearbeitung (in Form von Schnitten) stattgefunden hat, doch dominieren hinsichtlich Tonqualität, Beleuchtung und Kameraführungen erkennbar Zufälligkeiten (n = 14). Die Videos der Kategorie Laienhafte Umsetzung (n = 28) sind durch einen weitgehenden Verzicht auf Schnitte, auf spezielle Beleuchtung oder Tontechnik gekennzeichnet; bei dieser Kategorie handelt es sich vielfach um Aufzeichnungen von Konzerten aus dem Publikum. Ein Zusammenhang zwischen dem Grad der Professionalität der Videoproduktion und ihrem Erfolg (gemessen in Aufrufen) besteht nicht. Hinsichtlich der genannten Skala absteigender Professionalität hatten die

Abbildung 78 Die Sprachen der verbalen Äußerungen in den untersuchten Videos (einige Videos sind mehrsprachig).

Sprache

Zahl

Englisch

167

Deutsch

19

Französisch

4

Spanisch

4

Italienisch

3

Koreanisch

1

ohne sprachliche Äußerung

22

220

Abbildung 79 Kategorisierung der ausgewerteten Videos (n=216) nach Krüger (1996)[2] und gemäß eigener Gliederung[3].

Kategorisierung nach Krüger (1996)

Anzahl

Eigene Kategorisierung

Anzahl

Unterhaltung und Medien

89

Sportveranstaltungen

41

Freizeit und Sport

46

Dokumentionen ohne Kriminalität

40

Gesellschaft

35

Musikvideo

37

Boulevard und Sonstiges

16

Reisebericht/Stadtvorstellung

27

Politik

11

Musiklivemitschnitt

21

Alltag

8

Dokumentation Kriminalität

19

Kultur und Wissenschaft

5

Mensch und Technik

19

Fiktion

3

Filmtrailer

7

Umwelt und Natur

2

anderes

5

Wirtschaft

1

Videos der Kategorie 1 bis zum 7. 3. 2011 im arithmetischen Mittel 219 309 Aufrufe pro

Video, jene der Kategorie 2 sogar 679 879, die der Kategorie 3 167 256, jene der Kategorie 4 lediglich 73 083 und der Kategorie 5 591 356. Dies deutet darauf hin, dass der Inhalt bei YouTube-Videos den Nutzern wesentlicher erscheint als die Professionalität der Umsetzung[4]. Die starke Nachfrage nach laienhaft gedrehten Videos lässt sich auch als eine Sehnsucht nach kultureller Nähe (Trepte 2004: 230) und Authentizität der Nutzer von YouTube deuten (Näser 2008, Burgess/Green 2010): Eine verwackelte, unmittelbar und laienhaft scheinende Aufnahme mäßiger Ton- und Lichtqualität erscheint den Nutzern zudem vielfach authentischer als eine professionelle Produktion; weswegen bewusst authentisch scheinende, jedoch professionell (z. B. mit Drehbuch entstandene) gedrehte Videos deutliche Ablehnung erfahren (wie dies bei der Enttarnung der YouTube-Userin Lonelygirl15 im Jahr 2006 der Fall war; Näser 2008, Burgess/Green 2010). Im ungekehrten Fall kann dies einen geringen Erfolg (gemessen in Aufrufen) professionell produzierter Angebote bei YouTube bedeuten. Dieser Fall liegt bei den fünf Beiträgen der Los Angeles Times vor: Im Durchschnitt erreichten diese Angebote lediglich 21 213 Aufrufe (der Median lag bei 1 164 Aufrufen). Lediglich die alltagsweltlich breit anschlussfähige Dokumentation über das Leben eines Obdachlosen, der zum klassischen Musiker wurde, erreichte bis zum 7. 3. 2011 91 294 Aufrufe (Video mit der laufenden Nummer 196). Dass die Präsenz der Los Angeles Times auf der Hollywood Week behandelnde Video (mit der laufenden Nummer 191) war mit 223 Aufrufen das Video mit der geringsten Zahl an Aufrufen in der Untersuchung. Dies indiziert neben einer gewissen Skepsis gegenüber den unmittelbar (also nicht durch andere YouTube-Nutzer vorselektierte) eingestellten Beiträgen der offiziellen Medien auch eine Abneigung gegen Eigenwerbung von (Medien-)Unternehmen.

Entgegen dem in den vorangegangen Abschnitten dargestellten wissenschaftlichen Diskurs wird in den ausgewerteten Videos Los Angeles nicht als Agglomeration, die sich über mehrere Counties ausdehnt, dargestellt, sondern stark auf den County Los Angeles bezogen (vgl. Abbildung 80). Dabei wird eine Differenzwahrnehmung von Los Angeles wenn überhaupt anhand von Orten in den USA (außerhalb Kaliforniens) oder der übrigen Welt konstituiert, weniger anhand der benachbarten Counties. Die starke Konnotation von Los Angeles zeigt sich auch an der Darstellung signifikanter symbolisch besetzter Objekte (Abbildung 81). Das einzige nicht im Los Angeles County gelegene stadtlandschaftliche Objekt ist Disneyland in Anaheim, Orange County (mit Darstellung in lediglich fünf untersuchten Videos). 86 der untersuchten Videos weisen keine Hinweise auf signifikante symbolisch besetzte Objekte auf. Die starke konstitutive Bedeutung der Freeways für die Agglomeration wird ihrer Repräsentanz in den untersuchten Videos deutlich Wachs (1998: 106) zieht hierzu sogar folgenden Vergleich:

Wie der Eiffelturm Paris definiert und die Freiheitsstatue New York, ist der Freeway die universale Ikone, die Los Angeles repräsentiert. Gleich häufig repräsentiert ist die

Abbildung 80 Territoriale Zuordnung der in den Videos repräsentierten Orte (einige Videos haben mehrere Gebiete zum Thema).

County/anderes Gebiet

Anzahl

Los Angeles

209

Orange

4

San Bernadino

1

Riverside

2

Ventura

1

übriges Californien

1

übrige USA

12

übrige Welt

9

nicht eindeutig verortbar

3

Summe

242

Downtown von Los Angeles, was sich als eine (durchaus stereotype) Sehnsucht nach Urbanität oder auch als stereotype Sicht auf US-amerikanische Städte deuten lässt, wie die Diskussion zu den Videos nahelegt. Die Dominanz von Downtown L. A. in den untersuchten Videos verdeutlicht die Diskrepanz zwischen laienhaftem und expertenhaftem Diskurs (siehe zu letzterem bereits Nelson/Clark 1976, vgl. auch Techentin 2009) der Stadtlandschaftskonstruktion. Das Staples Center, das weder im Diskurs der Los Angeles-Forschung noch in den Reiseberichten und Reiseführervideos eine besondere Beachtung findet, wird in 41 Videos thematisiert ein Hinweis auf dessen große lebensweltliche Bedeutung der Angelinos als Sportstätte (die Basketballmannschaften der Clippers und Dodgers tragen hier ihre Heimspiele aus) und als Konzerthalle (insbesondere für Rock- und Popkonzerte). Der historische Kern von Los Angeles El Pueblo wird lediglich in drei der untersuchten Videos thematisiert, ein (weiterer) Hinweis (neben u. a. der Bereitschaft große Teile der physischen Grundlagen des Stadtlandhybriden z. B. für den Bau von Downtown LA oder Freeways drastisch zu revidieren) auf die Gegenwarts- und Zukunftszentrierung bei gleichzeitiger Gleichgültigkeit gegenüber dem Vergangenen sowohl der Entscheidungsträger als auch der Bevölkerung. Insgesamt behandeln die untersuchten Videos nahezu ausschließlich Außergewöhnliches mit lebensweltlichem Bezug, systemische Bezüge (wie Politik oder Wirtschaft) finden nur randliche Beachtung.

Die in den untersuchten Videos dargestellten Objekte lassen die deutliche Straßenverkehrszentrierung des Stadtlandhybriden von Los Angeles deutlich werden (Abbildung 81): Zwei der drei am häufigsten dargestellten Objekte sind straßenverkehrszen-

Abbildung 81 In den untersuchten Videos dargestellte signifikant symbolisch besetzte Objekte (mehrere Objekte pro Video waren die Regel; siehe auch Abbildung 77).

triert (Autos und Straßen mit mehr als zwei Spuren). Einzigübertroffen werden die straßenverkehrsorientierten Objekte lediglich von großen Innenräumen infolge der großen Zahl von Konzert- und Sportvideos (insbesondere Basketball). Infolge der Dominanz von flachen Gebäuden im County Los Angeles finden sich diese trotz der vielfach auch verbalisierten Intention, Los Angeles als vertikal strukturierte Metropole darstellen zu wollen auch häufiger in Videos repräsentiert als Gebäude mit drei Geschossen oder mehr. Bemerkenswert erscheint die geringe Thematisierung von Wüste (drei Videos stellen Wüste dar), die klimatisch aride Situation des Stadtlandhybriden wird lediglich als ewiger Sonnenschein, nicht aber als damit verbunden (ursprünglich) spärliche Vegetation repräsentiert. Der (insbesondere durch den hohen Wasserverbrauch in einer Klimaregion mit Winterregenklima) große ökologische Fußabdruck (Wackernagel/ Beyers2010) wird in keinem der untersuchten Videos thematisiert. Einziger Hinweis auf die klimatischen Spezifika des Raumes ist die Repräsentation der befestigten Hochwasserabflüsse (als physische Manifestation der Vermeidung großflächiger Überschwemmungen infolge klimatypischer Starkniederschläge) in fünf der untersuchten Videos. Diese Befassung erfolgt jedoch nicht aus ökologischer Perspektive, sondern wenn nicht nur beiläufig als Kulisse im ästhetischen Modus der Erhabenheit (ein Beispiel hierfür ist das Video mit der laufenden Nummer 42, in dem ein Rennen zwischen zwei Sportwagen in den nahezu trocken gefallenen Hochwasserkanälen inszeniert wird).

Die virtuell repräsentierte angeeignete physische Landschaft tritt gemäß der von Escher/Zimmermann (2001) definierten Repräsentationsmuster zumeist als Vermittlerin für Authentizität und Glaubwürdigkeit der häufig auf das Soziale zentrierten Darstellungen oder als Handlungsrahmen in Erscheinung (Abbildung 82). Eine metaphorische oder symbolische Bedeutung erhält Los Angeles insbesondere in Trailern von Spielfilmen (in denen zumeist die Zerstörung von Los Angeles dargestellt wird), mystifiziert wird Los Angeles insbesondere in Reiseberichten/Reiseführervideos, die allerdings häufig auch dem Stadtmarketing dienen (wie das Reisevideo von Delta Airlines mit der laufenden Nummer 31, in dem neben den stereotyp verfügbaren Sehenswürdigkeiten auch ausführlich Shopping-Hinweise vermittelt werden). In den untersuchten Videos werden landschaftliche Bezüge häufig thematisiert (Abbildung 83), sind jedoch selten handlungsleitend oder konstitutiv (dies insbesondere bei Reiseberichten/Reiseführer-

Abbildung 82 Dominante Repräsentationen von Landschaft in den untersuchten Videos nach Escher/ Zimmermann (2001; n = 216).

Repräsentationsmuster

Anzahl

Vermittler für Authentizität und Glaubwürdigkeit

84

Handlungsrahmen

76

Mystifi

27

Metaphorische bzw. symbolische Bedeutung

19

Marketing

7

Eigenwert

3

Abbildung 83 Thematisierungsintensität von Landschaft in den untersuchten Videos (n = 216).

Thematisierungsintensität Anzahl

Landschaft dient als nicht weiter thematisierter physi- 66 scher Rahmen

Landschaft repräsentiert, aber nebensächlich 42

Landschaftliche Bezüge werden thematisiert 68

Landschaft ist handlungsleitend 19

Landschaftliche Bezüge sind konstitutiv 21

videos). Häufig dient Landschaft aber als nicht weiter thematisierter Rahmen oder wird nur nebensächlich thematisiert (zumeist bei Dokumentationen oder Musikvideos und Konzertmitschnitten).

Gewalt findet in der Hälfte der untersuchten Videos weder in verbaler noch in physischer Form eine Darstellung (Abbildung 84). Handlungsleitend oder gar konstitutiv ist Gewalt in 16,7 Prozent der untersuchten Videos. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Spielfilmtrailer oder Berichte zur Kriminalität in Los Angeles.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass komplexe Themen in den Beiträgen von YouTubein der Regel nicht oder stark verkürzt und stereotypisierend dargestellt werden (Abbildung 85). Eine differenzierte Betrachtung sozialer Zusammenhänge fi in Ausnahmefällen statt, Bildungsaspekte bleiben im Hintergrund. Ein Indiz hierfür ist, dass gängige Stereotype (zu räumlichen Stereotypen siehe Abbildung 81) lediglich in 19,0 Prozent der untersuchten Videos hinterfragt oder gebrochen werden. Dabei ergibt sich ein schwacher korrelativer Zusammenhang von 0,26 zwischen dem Gewaltbezug

Abbildung 84 Gewaltbezug der Inhalte der untersuchten Videos (n = 216).

Gewaltbezug

Anzahl

Keine verbale Gewalt, keine physische Gewalt

113

Verbale bzw. physische Gewalt repräsentiert, aber nebensächlich

58

Verbale bzw. physische Gewalt offen thematisiert

9

Verbale bzw. physische Gewalt handlungsleitend

18

Verbale bzw. physische Gewalt konstitutiv

18

Abbildung 85 Stereotypizität der untersuchten Videos (n = 216).

Stereotypizitätsindex

Anzahl

Gängige Stereotype wirken konstitutiv

73

Gängige Stereotype werden betätigt, Bestätigung ist jedoch nicht kontitutiv

59

Neutraler Umgang mit gängigen Stereotypen

28

Gängige Stereotype werden hinterfragt

36

Inhalte brechen gängige Stereotypen

5

Keine Aussagen

15

Abbildung 86 Postmodernebezug der untersuchten Videos (n = 216).

und dem Stereotypizitätsindex[5]: je höher der Gewaltbezug, desto höher auch die Stereotypizität der untersuchten Videos. Entsprechend der wenig komplexen Anlage der meisten YouTube-Videos über Los Angeles, finden sich darin wenige Anzeichen postmoderner Stilelemente wie Polyvalenz, Ironie und Playgiate (Abbildung 86): 80,0 Prozent der untersuchten Videos weisen keine oder lediglich geringe (zumeist unfreiwillige) postmoderne Stilelemente auf. Bei postmodernen Stilmitteln sofern sie zum Einsatz kommen dominiert die Ironie. Erwartungsgemäß lässt sich ein hoher korrelativer Zusammenhang (0,60) zwischen Stereotypizitäts- und Postmoderneindex feststellen: Je geringer die Stereotypizität, desto höher der Bezug zur Postmoderne.

  • [1] Bei der vorgenommenen Kategorisierung wurde gemäß der Hauptkategorie geordnet. Nebenkategorien wurden nicht beachtet.
  • [2] Der originalen Kategorisierung von Krüger (1996) wurde die Kategorie Fiktion hinzugefügt, da sich Krüger (1996) insbesondere auf den Bereich Politik bezieht.
  • [3] Die eigene Gliederung erfolgte nach der ersten Phase der Untersuchung (Betrachtung der 250 durch YouTube vorgeschlagenen Videos) durch Kategorisierung der in den Videos präsentierten Inhalte.
  • [4] Eine Aussage, die sich auch häufiger in den Diskussionen von Nutzern zu den einzelnen Videos findet.
  • [5] Für diese Berechnung wurden, um ein hohes Skalenniveau (in diesem Fall Ratioskalenniveau) zu erreichen, den verbalisierten Aussagen Zahlenwerte von 1 bis 5 zugewiesen. Dabei wurde eine Äquidistanz des Deltas zweier beieinander liegender Zahlenwerte unterstellt.
 
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