Desktop-Version

Start arrow Sozialwissenschaften arrow Stadt – Landschaft – Hybridität

< Zurück   INHALT   Weiter >

9.2.6 Die Perspektive des Suburbiums: Die Serie O. C. California

Bei O. C. California, der Originaltitel lautet The O. C., handelt es sich um eine USamerikanische Fernsehserie, basierend auf einem Konzept des Fernsehproduzenten und -autoren Josh Schwartz. Die Serie wurde von 2003 bis 2007 in den USA ausgestrahlt[1]. Sie befasst sich mit dem Leben, insbesondere von Jugendlichen, in Newport Beach, Orange County, Kalifornien. Der Plot lässt sich folgendermaßen umreißen: Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Teenager Ryan Atwood (Benjamin McKenzie) wird, nachdem er und sein Bruder Trey bei einem Diebstahl von der Polizei erwischt wurden, von seinem Pflichtverteidiger Sandford Sandy Cohen (Peter Gallagher) bei diesem zu Hause in seiner wohlhabenden Familie in Orange County aufgenommen. Nach anfänglicher Reserviertheit von Sandys Ehefrau Kirsten Cohen (Kelly Rowan), sie befürchtet einen schlechten Einfluss auf den der Ehe mit Sandy entsprungenen Sohn Seth Cohen (Adam Brody), wird Ryan, der rasch mit Seth Freundschaft schließt, in die (scheinbar) schillernde Welt in Orange County eingeführt. So resultieren aus seinen Gefühlen für die schöne Nachbarstochter Marissa Cooper (Mischa Barton), deren Eltern zu Beginn der Serie noch über einen (scheinbar) hohen Bestand sozialen Kapitals verfügen (was sich im Lauf der Serie ändert), immer wieder heikle Situationen in Newport und Umgebung. Zwar findet sich Ryan mehr und mehr in der Welt von Newport Beach zurecht, er wird jedoch von seiner Vergangenheit immer wieder eingeholt (vgl. Barschel 2009), woran sich auch sein hier generierter Gewinn symbolischen Kapitals verdeutlicht. Die Serie ist stark auf die Darstellung der WASP-Kultur ausgerichtet, hispanische oder schwarze Personen haben allenfalls eine Nebenrolle. Eine kulturelle Ausnahmeerscheinung ist der Jude Sandy (der einzigen Hauptfigur neben seinem Sohn Seth und dessen Freundin Summer Roberts (Rachel Bilson), die keine blauen Augen aufweist), der von der Ostküste stammend erst nach Abschluss seines Jura-Studiums in Berkeley infolge seiner Eheschließung mit Kirsten nach Newport kam immer wieder eine kritische Attitüde gegen die scheinbar perfekt-harmonische Welt von Newport aufweist (die auch von seinem Sohn Seth übernommen wird), eine Rolle, die einen Bezug zu Simmels (1992, zuerst 1908) Exkurs über den Fremden nahelegt: Sandy ist in jüdischer Tradition als Fremder weniger in die lokalen Beziehungen (außer über seine Frau Kirsten als Tochter und Beschäftigte des lokalen Baumoguls Caleb Nichol was häufig konfliktäre Folgen hat) eingebunden, so dass er die Verhältnisse an allgemeineren, objektiveren Idealen [misst] und [] nicht durch Gewöhnung, Pietät, Antezedenzien gebunden (Simmel 1992: 767) ist. O. C. California lässt sich als eine Anspielung auf die Fassade in der amerikanischen Gesellschaft und vor allem im US-Bundesstaat Kalifornien (Barschel 2009) deuten. Als Vergleichsfolien werden dabei der intellektuelle Jude

Sandy und der Jugendliche aus einfachen Verhältnissen, Ryan, angeboten.

Die Serie O. C., California zeichnet sich durch eine hohe kulturelle Nähe (Trepte 2004: 230) und die Ähnlichkeit zwischen den Inhalten des Medienproduktes und seinen Rezipienten aus (was sich auch durch die seinerzeit große Zahl an Fan-Seiten und Diskussionsforen zur Serie dokumentiert, von denen einige allerdings bereits gelöscht sind oder nur noch schwach frequentiert werden). In der Serie werden zumeist Alltagsprobleme von Jugendlichen in den Siedlungen der Stadtlandhybriden der Vereinigten Staaten, beispielhaft verortet in Newport Beach, verhandelt (zum größten Teil jedoch gedreht in Manhattan Beach, Redondo Beach und Torrance, alle Los Angeles County). In dem eigenen kulturellen bzw. sozialen Kontext verankerte Medienprodukte vermitteln für die Zuschauer bedeutsame musikalische und religiöse Inhalte und verweisen auf Werte, Wünsche, Normen und Gebräuche innerhalb einer Kultur sowie auf ihren typischen Humor, ihre ästhetischen Präferenzen, ihre Sprache und auf übliche Verhaltensweisen (Mousley 2007: 18).

Wesentliches Element dieses Konstitutionsprozesses von kultureller und sozialer Zugehörigkeit und Abgrenzung ist die Verräumlichung sozialer und kultureller Zuschreibungen. Gerade Siedlungen werden (hier in der Serie O. C. California) als Indikatoren des Sozialen verwendet. Dabei werden die Siedlungen des Stadtlandhybriden implizit als spezifische, voneinander sozial und räumlich deutlich abgegrenzte Einheit konzipiert (lediglich Seth problematisiert gelegentlich die Verränderung und Ununterscheidbarkeit der einzelnen Siedlungen in der Agglomeration). Die Repräsentation der einzelnen Siedlungen erfolgt durch deren szenische Darstellung bzw. als Inhalt von Dialogen. Die szenische Darstellung ist stark auf Newport Beach fokussiert, rund 95 Prozent der Handlungen sind hier verortet. Es handelt sich um ein soziales Umfeld, an dem sich die dargestellten Charaktere in einer selbstverständlich scheinenden Lebenswelt bewegen, wobei die Selbstverständlichkeit durch biographische Brüche (Bankrotte, Brände, Erdbeben u. a.) immer wieder in Frage gestellt wird und Ryan einem Prozess der Verselbstverständlichung (im Sinne einer Anpassung an das Vorgefundene und Akzeptanz durch dieses) der in Newport lokalisierten Lebenswelt unterliegt (vgl. Diner 1998, Kühne/Spellerberg 2010). Die übrigen dargestellten Orte haben den Charakter von Heterotopien, die durch reflexive Auseinandersetzung bzw. durch Stereotypisierung entkomplexisiert werden.

Newport Beach wird vordergründig als grünes Paradies am Meer dargestellt, als ein Refugium der Personen gehobener symbolischer Kapitalausstattung. Zentrale Elemente dieses Raumes der Privilegierten (so auch die Beschreibung von Julie Cooper-Nichol, die selbst aus Riverside stammt) sind Behausungen gehobener Milieus, deren Clubs und die Privatschule Newport Harbor. Die Schule Newport Union, auf die Marissa infolge mehrerer devianter Handlungen (entweder von sich selbst, wie die Verwicklung in eine Schießerei, oder ihres Vaters oder Stiefvaters, de jure beim ersten und de facto Bankrott beim zweiten) versetzt wird, dient als staatliche Schule als Differenzierungsfolie innerhalb Newports, wo lediglich ein gemäßigter Snobismus vorherrscht.

Alltägliche Orte sind aber auch die strandzentrierten Räume der kleinen Fluchten: Strand, Strandhaus, Strandpromenade und die Diskothek an der Strandpromenade. Als ein Element der alltäglichen Sehnsucht insbesondere der weiblichen Charaktere (so ist es der Wunsch von Summer, eine Nacht in der Mall zu verbringen) fungiert die Shopping Mall: Sie ist der Ort der Sublimation und der Zuflucht, sie ist als Erlebnisort ein Ort, an dem Konsum und Erlebnis eine enge Verbindung eingehen (Gestring/Neumann 2007: 144; vgl. auch Schor 2004; Abbildung 76) und ersetzt (gemeinsam mit der Strandpromenade und dem Pier) funktional die traditionelle Innenstadt, indem sie einen Raum der Soziabilität (Gestring/Neumann 2007: 145) darstellt. Das Leben in Newport Beach wird als geruhsam, selbstverständlich und berechenbar erscheinend dargestellt. Insbesondere für die Jugendlichen erscheint das räumlich als Newport Beach symbolisierte soziale Leben als etwas langweilig, so dass immer wieder Heterotopien aufge-

Abbildung 76 Ort des Rückzugs, des Vergnügens und der Sehnsüchte der konsumorientierten Jugendlichen in O. C. California: die Mall (gedreht im Westfield MainPlace in Santa Ana, einer von vielen Shoppingmalls im Stadtlandhybriden Los Angeles; Aufnahmen: April 2006 und September 2010).

sucht werden. Dabei wird durch die Differenzwahrnehmung zwischen dem Heimischen/ Selbstverständlichen und dem Fremden/Außergewöhnlichen die Ausfmerksamkeit für die Spezifika des scheinbar Normalen geschärft, so kommt Seth zum Schluss, bei Newport handele es sich um keine richtige Stadt, woraufhin er beschließt an der Ostküste studieren zu wollen. Die übrigen Siedlungen von Orange County werden bis auf Anaheim (als langweilige Mittelschichtsiedlung beschrieben) nicht thematisiert, Orange County wird lediglich in einer Szene thematisiert: Auf einer Party in Los Angeles begegnet Seth Cohen Paris Hilton, der er im Versuch ein Missverständnis auszuräumen erklärt, er käme (wie auch Marissa, Summer und Ryan) nicht aus Los Angeles, sondern aus Orange County, woraufhin die angesprochene angewidert das Gesicht verzeiht. Kalifornien hingegen wird häufiger thematisiert, wobei eine Reduzierung auf Südkalifornien vorgenommen wird: Es wird gemäß bereits Ende des 19. Jahrhunderts (auch durch Immobilienentwickler, wodurch infolge des Unternehmens Kirstens Familie in diesem Gewerbe eine Ironie entsteht) angelegter Stereotype als klimatisch begünstigte Region ewigen Sonnenscheins (so reagiert Seth mit dem Satz auf Regen: Ich löse mich auf, ich bin Kalifornier) mit hohem Freizeitwert (insbesondere durch Strand und Meer) dargestellt. Sandys Mutter hingegen findet Kalifornien oberflächlich und banal. Gemeint ist hier wiederum Südkalifornien, da die Stereotypisierung Nordkaliforniens eher jener der Ostküste in gemäßigter Variante, aber größerer freiheitlicher Komponente, entspricht.

Die Ostküste wird als fernes Land der verschrobenen Intellektuellen (repräsentiert u. a. durch den stellvertretenden Schulleiter der Newport Harbor) dargestellt, in dem es

echte Jahreszeiten gibt. Die Ostküste repräsentiert aber auch eine stete Herausforderung für die dargestellten Südkalifornier, so wollen Summer und insbesondere Seth hier studieren, häufig wird die Ostküste als Vergleich herangezogen. Dies lässt sich als eine räumlich weiter gespannte Variante des Selbstvergleichs von Los Angeles mit New York deuten. Nordkaliforniern, insbesondere Berkeley, wird als Ort der Freiheit von sozialen Zwängen und intellektueller Erbauung (in besonderer Weise bei Sandy) repräsentiert.

Neben der Ostküste und Nordkalifornien (insbesondere Berkeley) werden andere räumliche fixierte Zuschreibungen des Sozialen in der Serie vollzogen. Diese dienen auch dazu, mit Hilfe von Differenzschemata das Bild von Newport Beach (bei den handelnden Personen wie auch beim Zuschauer) zu konturieren:

t Chino, der Ort der Herkunft von Ryan wird einerseits als slumähnlich, arm, multiethnisch, brutal und kriminell (als gängiges Muster der Konfl tumgangs wird die Schlägerei präsentiert), andererseits aber auch als herzlich (repräsentiert durch Teresa, die frühere Freundin und Mutter von Ryans Kind, dessen Vaterschaft ihm allerdings (bewusst) unbekannt bleibt) dargestellt. Die als typisch dargestellten Gebäude (neben dem Gefängnis) sind verfallen. Die Darstellung von Chino (sowohl szenisch als auch dialogisch) schwankt zwischen Romantisierung des einfachen, harten, aber ehrlichen Lebens im Slum und der Ablehnung von Brutalität und Armut, das Zukin (2008) zufolge durch seine (scheinbare) Unmittelbarkeit gewisse Restbestände an Authentizität birgt.

t Eine ähnliche Stereotypisierung wie Chino erfährt Riverside, der Herkunftsort von Julie Cooper-Nichol, die durch die Ehe mit James Cooper nach Newport Beach kam, und der Beziehung ihrer Tochter Marissa mit Ryan kritisch gegenüber steht, so dass ihre Herkunft häufig im Vergleich mit dem ähnlichen Chino als schlechte Wohngegend, aktualisiert wird. Diese Aktualisierung bedeutet im Sinne Paretos (2006) Aktualisierung und Kombination von den Residuen der Klasse I (Instinkt der Kombinationen) und der Klasse II (Persistenz der Beziehungen eines Menschen mit anderen und mit Orten), indem Menschen und ihre soziale Eigenschaften stereotypisiert und örtlich repräsentiert werden.

t Als Heterotopien der Gefahr und des Vergnügens werden Tijuana in Mexiko (von den Jugendlichen als T. J. abgekürzt), Las Vegas und Los Angeles/Hollywood dargestellt. Diesen Heterotopien ist die Symbolisierung deskarnevalesken Ausbruchs aus der Alltäglichkeit des protestantischen Arbeits- und Familienethos gemein: Drogen, Vergnügen, Bars und Kneipen, die die Gefahren des Exzesses (bis hin zum BeinaheTod von Marissa in Tijuana) bergen. Während Las Vegas als Welt des Mondänen und der (Trick-)Kriminalität mit breiten Übergangssaum zur Legalität (insbesondere in sexueller Hinsicht) präsentiert wird und Los Angeles/Hollywood das Stereotyp der Welt der Reichen und Schönen (mit der Gefahr der anderen Welt der Hinterhöfe) bedient, suggeriert die Darstellung von Tijuana einen höheren Grad an Unzivilisiertheit (durch die rohe Gestaltung der Kneipen, einfachen Ausstattungen der Hotelzimmer) und Authentizität (stereotyp repräsentiert durch ungebildete, aber ehrliche Mexikaner). In die Kategorie der Heterotopie des Vergnügens lässt sich auch Florida mit seinen Spring-Break-Partys aufnehmen.

Andere räumliche Repräsentationen in der Serie finden sich in Miami, als Rentnerstadt, dessen klimatische Ähnlichkeit zu Newport Beach hervorgehoben wird, Palm Springs, als Alte-Leute-Stadt, das eine besondere Affinität von Golfern genießt (vgl. auch Ruggeri 2007), aber auch Texas, dargestellt als Region großspuriger, intellektuell minderbemittelter, aber herzensguter Hinterwäldler, insbesondere repräsentiert durch Gordon Bullit, einem Verehrer von Julie Cooper-Nichol.

Einen symbolisch-affirmativen Bezug zum Anti-Asiatismus in Kalifornien stellt die Serie ebenfalls her: Kevin Volchok, der die Rolle des ungeläuterten Charakters spielt, und damit neben dem Bruder Trey den Kontrast zu Ryan darstellt, und den Tod von Marissa verschuldet, trägt auf seiner Kapuzenjacke den Aufdruck den Städtenamen

Osaka.

Allgemein führt die Differenzwahrnehmung von Newport zu anderen Orten zu unterschiedlichen Bewertungen von Newport Beach: Während Julie Cooper-Nichol das symbolisch in Newport verortete soziale gehobene konservativ bis hedonistische Milieu in Kontrast zu ihrem durch Riverside symbolisch verorteten Herkunftsmilieu, geprägt durch eine geringe Ausstattung symbolischen Kapitals, derart affirmativ betrachtet, dass sie alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (insbesondere die ihr zugeschriebene Attraktivität) nutzt, um (auch mit der Begründung, für ihre Töchter eine optimale Ausstattung symbolischen Kapitals zu sichern) in Newport zu verbleiben, wird Newport insbesondere im Hause Cohen (zunächst insbesondere durch Sandy, später auch durch Seth, Kirsten und Ryan) kritisch-distanzierter betrachtet. Diese Reflexionen im evaluativen Relationsmodus (Parsons 1968) enden im Finale der vierten (und letzten Staffel), nach der Zerstörung des alten Hauses der Familie Cohen, und der rationalisierenden Erklärung, es gäbe in Newport lediglich Häuser von der Stange, ohne Individualität, in einer Umsiedlung nach Berkeley und dem Einzug in das vormals von Sandy und Kirsten bewohnte Geburtshaus von Seth, das eine stärkere kathetektische Wirkung ausübt als Newport, von dem sich die Familie (symbolisiert durch die Zerstörung des Hauses) entfremdet hat. Berkeley versinnbildlicht eine Synthese der Ostküstenintellektualität mit der südkalifornischen Leichtigkeit und erscheint damit als soziales Lebensumfeld für die postmoderne, leicht patchworkhafte Familie Cohen mit jüdischen, protestantischen und proletarischen Wurzeln geeignet zu sein. Dieser postmoderne Bezug wird auch bei der durch Seth vorgenommenen Synthese des christlichen Weihnachtsfestes und des jüdischen Hanukkah-Festes zu Weihnukkah deutlich (woran sich der Distinktionismus der Postmoderne deutlich macht: selbst die populäre Synthese von Weihnukkah erfordert Basiskenntnisse über andere Religionen und ist somit (zumindest latent) stets distinktiv[2]). Die Serie lässt sich auch als die Emanzipation Ryans von Chino, dessen Konfliktbewältigungsresiduen (Schlägerei) immer wieder auf seine räumlich symbolisierte soziale Herkunft verweisen, als Metapher für den Prozess der Zivilisierung (Elias 1992), und den Ausbruch der Familie Cohen aus Newport Beach als Auflehnung gegen diesen Prozess der Zivilisierung, lesen.

Die räumlich fixierten sozialen Bezüge in der Serie O. C. California greifen zumeist stereotype Vorstellungen auf, die sich häufig rekursiv verfestigen. Allein die vorsichtige postmoderne Dekonstruktion des sozialen Gefüges von Newport Beach, als Repräsentanz der gehobenen amerikanischen Gesellschaft, kann als Grundlage zur Reflexion räumlich-sozialer Stereotypisierungen herangezogen werden. In postmodernem Bezug ist der Serie dagegen durchgängig zu Eigen: Die (Selbst-)Ironie. Sie manifestiert sich in der Serie The Valley innerhalb der Serie O. C. California. Es handelt sich dabei um eine fiktive Serie mit dem Thema des Lebens von Jugendlichen im San Fernando Valley. Im Umgang der Charaktere von O. C. California mit jenen von The Valley wird der Umgang von Jugendlichen mit Serien ironisch dargestellt. Eine besondere Ironie ergibt sich durch die Feststellung, das Leben sei viel interessanter als eine in Sherman Okes, im San Fernando Valley, lokalisierte Reality-Soap, mit der The Valley virtuell um Einschaltquoten konkurriert.

  • [1] Sie ist in 92 Episoden, in vier Staffeln, gegliedert. Im deutschen Sprachraum wurde die Serie von ORF 1, SF, Pro Sieben und VOX ausgestrahlt.
  • [2] Einen herzlichen Dank an Beate Wojtyniak und Antje Schönwald für die ausgiebige Diskussion zu diesem Thema.
 
Fehler gefunden? Bitte markieren Sie das Wort und drücken Sie die Umschalttaste + Eingabetaste  
< Zurück   INHALT   Weiter >

Related topics