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Start arrow Sozialwissenschaften arrow Die Wirkmächtigkeit unternehmensethischer Managementkonzepte

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Anlage 4: Themen des Interviewleitfadens

Fragen zum Managementkonzept WMS:

- Implementation des Konzepts im Arbeitsumfeld

- Wissen über das Managementkonzept

- WMS Verantwortliche: Gründe und Ziele für die Einführung

- WMS Verantwortliche: Implementierung im Unternehmen (historische und aktuelle Zuständigkeiten)

- WMS Verantwortliche: unternehmensexterner Austausch

Fragen zur organisatorischen Verankerung der Normen des Managementkonzepts:

- Verantwortung des Konzepts / Regeldurchsetzung im Arbeitsumfeld

- Veränderung der Arbeitsabläufe / Entscheidungsstrukturen seit der Einführung

- Erläuterung der Bedeutung von „Integrität“ im Arbeitsumfeld

- WMS Verantwortliche: Operationalisierung in Bereiche / Arbeitsfelder im Unternehmen

Fragen zur Legitimation von Handlungen und Entscheidungen:

- Verhaltensmaßstäbe im Arbeitsumfeld

- Beurteilung des Instruments als Verhaltensmaßstab im Arbeitsumfeld

- WMS Verantwortliche: Beurteilung des Instruments als Verhaltensmaßstab im Unternehmen

Fragen zu WMS relevanten Entscheidungssituationen / situative Rahmung und Normenreichweite:

- Beurteilung von Freiräumen bzgl. Handlungsentscheidungen im Arbeitsbereich

- Benennung und Begründung WMS relevanter Unternehmensbereiche

- Benennung WMS relevanter Situationen im Arbeitsbereich

- WMS Verantwortliche: Sicherung der Nachhaltigkeit des WMS

Fragen zu organisationsbezogenen Handlungsmaßstäben:

- Organisatorische Handlungs- und Entscheidungsvorgaben

- Widersprüchliche Handlungs- und Entscheidungsvorgaben

- Organisationsexterne Handlungs- und Entscheidungsvorgaben

- Moralische Handlungs- und Entscheidungsvorgaben

Fragen zu Werten in der Organisation:

- Handlungsorientierende Regeln und Werte im Alltag

- Explikation erwarteter Werte im Arbeitsumfeld

- Sanktionierung erwarteter Werte im Arbeitsumfeld

Assoziationsfragen:

Wissenschaft wie Öffentlichkeit diskutieren ein Spannungsfeld von Ökonomie und Moral, einem Verhältnis das in einem Dilemma steckt weil Ökonomie eben nicht nach moralischen Maßstäben funktioniert. – Wie beurteilen Sie, aus Ihrer Erfahrung als && (Funktionsbezeichnung) dieses Verhältnis?

Quelle: Eigene Darstellung.

Anlage 5: Transkriptionsregeln

Anlass

Symbol im Text

Erläuterung

Maskierung

&& (Name Vorstand)

Personennamen, Ortsnamen, Unternehmensbezeichnungen, oder andere markante Namen (Produkte, Artefakte) die Rückschluss auf Interviewten zulassen würden. Kommentierung der Maskierung in Klammer.

FN

Die Aliasbezeichnung interviewter Personen wurde bei namentlicher Nennung als Maskierung im Text genutzt.

ESF

Das Unternehmen, das im Rahmen der Einzelfallstudie untersucht wurde, wurde im Text mit ESF abgekürzt.

Gedanken-

-

Satz wird anders fortgeführt, wie er angefangen hat Gedan-

strich vor

kensprung: Bruch in der Satzführung Einschub eines ande-

Gedanken-

ren Gedankengangs. Hörbar durch veränderte Stimmfüh-

sprung

rung Dynamik: Absenken oder Erheben der Stimme oder

Tempo: schneller oder langsamer als der Kernsatz.

Kurze Pause

+++

Kennzeichnet eine kurze Pause (max. 2 Sec.) im Erzählfluss,

i.S.v. Luftholen, Satzbetonung, Absetzen.

Sprechpause

[5]

Kennzeichnet eine Pause in der Erzählung, i.S.v. Schnaufen, Stocken, Stolpern, Zögern, Nachdenken, Sammeln, Sortieren, Warten. Angabe der Pausenlänge in Sekunden.

simultane Passagen

#

Kennzeichen von Beginn und Ende simultaner Passagen

Kommentare zu situativen Ereignissen

(Ereignis)

Ein Ereignis, das während des Gesprächs passiert wird in Klammern notiert. Auch bedeutungsrelevante Lautäußerungen (z.B. lacht leise) werden als Ereignis dokumentiert.

Unverständlich

~

Kennzeichen für ein unverständlich artikuliertes ein Wort, das auf der Aufnahme nicht verstanden werden konnte.

Satzbildung, Satzzeichen

.

!

,

:

?

Entsprechend der Betonung der Interviewpartner wurden Satzzeichen notiert. Satzabbrüche: …, „einfache“ Stimmsenkung: Punkt. Betonte Stimmsenkung/Ausruf: Ausrufungszeichen. Stimmhebung ohne Frage: Komma. Aufzählungen: abgesetzt vom Satz durch Doppelpunkt, Einzelheiten mit Komma getrennt. Stimmhebung mit Frage: Fragezeichen.

wörtliche Rede

"Textpassage"

Wörtliche Rede im Interview ist ein typisches Merkmal authentischer Elaborationen. Im Interviewtext wurden sie in Anführungszeichen gesetzt.

Betonung durch Dehnung eines Wortes

<-Textpassage-

>

Kennzeichnet Vokale, Wörter oder Satzteile, die auffällig langsamer gesprochen werden als der sonstige Text. Oft Kennzeichen für Betonungen.

Betonung durch schnelleres Tempo

->Textpassage<-

Kennzeichnet Vokale, Wörter oder Satzteile, die auffällig schneller gesprochen werden als der sonstige Text.

Quelle: Eigene Darstellung.

 
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