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1.2 Formulierung der Forschungsfrage/n

1) Welchen Beitrag leisten systemtheoretische Konzepte zu Leadership im organisationalen Wandel?

2) Wie kann das Management von Emotionen Führungskräfte und MitarbeiterInnen im Change unterstützen?

Diese Diplomarbeit soll durch die Beantwortung der Forschungsfragen eine Verbindung zwischen der Systemtheorie sowie der Theorie der intrapsychischen Prozesse in Veränderungsprozessen darlegen. Auf der Theorie aufbauend, soll mit einem Modell ein Werkzeug zur Erkenntnis, zum Verständnis und zum Umgang mit Emotionen für ManagerInnen und MitarbeiterInnen in Veränderungsprozessen sowie für Studierende als Vorbereitung gegeben werden.

Hinsichtlich der Anschlussfähigkeit und Allgemeingültigkeit ist festzustellen, dass das Modell sowie die theoretischen Grundlagen weitreichend einsetzbar sind, da in sämtlichen Branchen und Unternehmensgrößen Menschen arbeiten, die Emotionen haben und diese auch auf unterschiedliche Weise ausdrücken. Ebenso finden Veränderungsprozesse in nahezu jeder Branche und Unternehmensgröße statt.

1.3 Methodische Vorgehensweise

Die zuvor angesprochenen theoretischen Grundlagen der Systemtheorie, die intrapsychischen Prozesse der Wahrnehmung, das Emotionsmanagement sowie das Konzept der emotionalen Phasen der Veränderung werden mittels Literaturrecherche untersucht. Die Themengebiete werden beschrieben und es wird deren Beitrag zu Leadership in Veränderungsprozessen dargestellt. Die Literatur wird im Hinblick auf die Forschungsfragen studiert, um entsprechende Antworten darzulegen. Die in der Literatur erfindliche kritische Beleuchtung wird ebenfalls in die Arbeit eingebracht.

1.4 Aufbau der Arbeit

Das erste Kapitel der vorliegenden Arbeit umfasst die Einleitung zur Themenstellung und Relevanz der Themenstellung, sowie die Forschungsfragen und die methodische Vorgehensweise.

Der Hauptteil beginnt mit Kapitel 2 mit der Darstellung der Führungsaufgaben sowie der Voraussetzungen für das Leadership in Veränderungsprozessen und bringt relevante Aspekte ein, die für die Gestaltung erfolgreicher Wandelprozesse wichtig sind.

Im Kapitel 3 wird die Systemtheorie als Säule und Perspektivenerweiterung für die Gestaltung der Führungsaufgabe dargestellt und erklärt, was systemtheoretisch ausgerichtetes Leadership besonders in Veränderungsprozessen bewirken kann und worauf andererseits Bedacht zu nehmen ist.

Kapitel 4 zeigt, wie das Emotionsmanagement als zweite Säule die Führung trägt und wie die Kenntnis der intrapsychischen Prozesse der Wahrnehmung zu einer Weiterentwicklung des Leadership führen kann.

Im weiteren Verlauf der Arbeit wird in Kapitel 5 systemisches Denken im Leadership und das Management der Emotionen verbunden. Es wird erarbeitet, wie sich Veränderungsaufgaben auf lebende psychische Systeme auswirken können und wie in weiterer Folge mit Widerstand und Ängsten umgegangen werden kann.

Der Ablauf der emotionalen Phasen in Veränderungsprozessen wird anhand von Modellbeschreibungen in Kapitel 6 dargelegt und es wird konkret auf die Gestaltung der Führungsaufgabe in der jeweiligen Phase eingegangen.

Im abschließenden Kapitel 7 erfolgt das Resümee der Arbeit.

1.5 Stand der Literatur

Für das Literaturstudium dieser Diplomarbeit wurden zunächst wissenschaftliche Bücher, Sammelbände, Zeitschriften und Artikel aus den letzten zehn Jahren mit Schwerpunkt auf die letzten fünf Jahre untersucht. Davon ausgehend wurden in Hinblick auf Systemtheorie und Konstruktivismus Standardwerke der Soziologie, Psychologie sowie der Naturwissenschaften aus den 1980er und 1990er Jahren als Primärquellen herangezogen, auf die in den Werken zur Systemtheorie Bezug genommen wurde. Bei den Themen Leadership und Emotionsmanagement wurde besonders auf die Aktualität der Bücher und Artikel wertgelegt, um auch den letzten Stand der Forschung darzustellen. Dazu wurden aktuelle Bücher sowie Zeitschriften bzw. Artikel aus den Jahren 2012 und 2013 untersucht. Des Weiteren wurden Beiträge aus den Jahren davor bis zum Beginn der 2000er Jahre miteinbezogen und zur Diskussion bestimmter Gedanken auch Literatur aus den 1990er Jahren herangezogen.

 
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