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8.6.4.2 Clusteranalyse der Motivvariablen

Nach Ausschluss der Ausreißer und irrelevanten Variablen kann erneut eine Clusteranalyse berechnet werden. Im Folgenden wird das Ward-Verfahren angewendet, dass aufgrund seiner „sehr guten Partitionen“ und Zuordnungen zu den richtigen Clustern besonders häufig verwendet wird (Backhaus et al. 2008, S. 424; Bergs 1981, S. 96; Brosius 2013, S. 715; Meyer 2011, S. 326). Tabelle A 35 zeigt eine Übersicht über den Verlauf der Fusionen des Ward-Verfahrens. Der Schritt gibt die Anzahl der Fusionsschritte an, die bei 557 Fällen 556 Schritte umfassen. Die Fusionsschritte 4 bis 546 sind in der Tabelle ausgelassen. Der Koeffizient gibt die Binnenheterogenität in dem jeweiligen Cluster an. Je kleiner der Koeffizient ist, desto homogener sind die Fälle, die in dem Cluster zusammengefasst wurden.

Von Interesse sind jedoch nur die Schritte, in denen die letzten Cluster zusammengefasst wurden, da eine gut interpretierbare Lösung mit möglichst wenigen Clustern wünschenswert ist. Ziel ist es, den Fusionierungsschritt zu finden, bei dem die Heterogenität innerhalb des neuen Clusters besonders stark ansteigt, da dort nur noch Fälle zusammengeführt werden, die sich nicht mehr ähneln. Der größte Anstieg der Binnenheterogenität wird dadurch vermieden, dass der Fusionierungsschritt vor diesem großen Anstieg abgebrochen und die entsprechende Clusteranzahl als Lösung verwendet wird. Um die Auswahl visuell zu unterstützen, wurden die Differenzwerte durch Subtraktion des jeweils vorherigen Koeffizienten berechnet und der so entsprechende Scree-Plot in der Abbildung 6 grafisch dargestellt. Es zeigt sich, dass die Differenz des Fusionsschrittes von vier auf drei Cluster (13,4) etwas höher ist als die Differenzen von fünf auf vier Cluster (11,9) oder sechs auf fünf Cluster (11,4). Dies bedeutet, dass eine 4Clusterlösung zunächst die vielversprechendste Lösung zu sein scheint und nach dem 553. Fusionsschritt abgebrochen werden sollte.

Abbildung 6: Scree-Plot der Distanzwerte der letzten 10 Cluster

x-Achse = Clusterzahl, y-Achse Distanzwerte, a = Schwellenwertebereich Koeffizient von Mojena.

Der Scree-Plot zeigt ebenfalls einen sogenannten „Elbow“ oder „Knick“ bei der 4-Clusterlösung. Nach dem vierten Cluster wird der Abstand zum dritten Cluster im Vergleich zu den vorherigen Clustern besonders groß. Um die Auswahl der besten Clusterlösung zu unterstützen, wurde der Wertebereich des MojenaKoeffizienten, innerhalb dessen sich die optimale Clusterlösung befinden soll, in den Scree-Plot eingezeichnet. Leider kann der Mojena-Koeffizient keine „endgültige Empfehlung“ geben, „da der optimale Parameter stark von der vorliegenden Datenstruktur abhängt“ (Backhaus et al. 2008, S. 433). Der empfohlene Wertebereich lässt auch in der vorliegenden Analyse einen Spielraum zwischen einer 6- und 2-Clusterlösung zu, was nur wenig hilfreich ist. Es wird im Folgenden eine 4-Clusterlösung gewählt, da hier ein deutlicher Knick zu erkennen ist und der standardisierte Fusions-koeffizient innerhalb des empfohlenen Wertebereiches von Mojena liegt (Backhaus et al. 2008, S. 433).

Im Anschluss an die Clusterbildung soll nun die Clusteranzahl mithilfe von verschiedenen Teststatistiken auf ihre Validität hin überprüft. Dazu wurde erneut eine Clusteranalyse berechnet, die bei einer festgelegten Clusteranzahl von vier abgebrochen und gespeichert wurde. Im Folgenden wurde eine Häufigkeitsauszählung der 4-Clusterlösung vorgenommen, die zeigt, dass keine Fälle fehlende Werte aufweisen. Das erste Cluster (C1) beinhaltet 213 Fälle (38,2 %), das zweite Cluster (C2) 105 Fälle (18,9 %) und das dritte Cluster (C3) beinhaltet 134 Fälle (24,1 %). Dass letzte Cluster (C4) beinhaltet mit 105 (18,9 %) etwas weniger Fälle als die anderen Cluster (Tabelle 39). Zwar neigt das Ward-Verfahren dazu, gleichgroße Cluster zu bilden, im vorliegenden Falle kann davon jedoch nicht gesprochen werden (Backhaus et al. 2008, S. 424). Bezogen auf das zentrale Grenzwerttheorem, dass mindestens 30 Fälle pro Cluster vorschreibt, können mit der vorliegenden Anzahl der Fälle pro Cluster problemlos weitere Analysen durchgeführt werden (Schendera 2008, S. 339; Tiede und Voß 2000, S. 93).

Die Abbildung A 2 visualisiert die Mittelwertunterschiede für jedes Motiv der vier Cluster und Tabelle 40 zeigt Mittelwertvergleiche, die zur Prüfung der Heterogenität der vier Cluster berechnet wurden. Die signifikanten Levene-Tests zeigen, dass die Varianzen zwischen den Gruppen alle signifikant verschieden sind und keine Homoskedastizität besteht. Auch die F-Tests zeigen, dass sich die Motive in allen Clustern bis auf das Motiv „Zufriedenheit/ Gutes Gefühl“ signifikant voneinander unterscheiden. Doch messen diese Tests lediglich, dass die Gruppen sich insgesamt unterscheiden, nicht jedoch, welche der drei Gruppen für die Unterschiede verantwortlich sind. Daher wurde ein Post-Hoc-Test mit der Scheffé Prozedur durchgeführt (Tabelle A 25).

Die Ergebnisse dieser Tests zeigen folgende Unterschiede (Tabelle A 25):

Das Motiv „Menschen helfen“ unterscheidet sich zwischen allen Clustern. Das erste Cluster (x= 0,64) hat den höchsten Mittelwert, gefolgt von Cluster drei (x= 0,48) und vier (x= 0,44). Das Cluster zwei (x= 0,37) hat dagegen einen signifikant niedrigeren Mittelwert als die drei anderen Cluster (Tabelle A 25, Tabelle 39, Tabelle 40). In Bezug auf das religiöse Motiv unterscheidet sich ausschließlich das zweite Cluster von den anderen. Mit einem Mittelwert von x= 0,70 sind die religiösen Gründe, sich freiwillig zu engagieren, signifikant stärker ausgeprägt als in Cluster eins (x= 0,08), drei (x= 0,13) und vier (x= 0,12), die sich nicht signifikant voneinander unterscheiden. Dagegen ist für das erste Cluster das Motiv „Wichtige Arbeit/ Bedarf besteht“ (x= 0,60) beson-ders relevant. Die Freiwilligen der anderen Cluster zeigen niedrigere Mittelwer- te, unterscheiden sich aber nicht voneinander (C2 x= 0,39, C3 x= 0,28, C4 x= 0,38).

Die sozialen Kontakte motivieren vor allem die Freiwilligen des zweiten

Clusters (x= 0,65). Ihr Mittelwert ist signifikant höher als der aller anderen

Freiwilligen der übrigen Cluster. Für Cluster eins (x= 0,25) sind die sozialen

Kontakte weniger relevant als für Cluster drei (x= 0,40). Zwischen Cluster eins

und vier (x= 0,36) ist aber kein statistisch relevanter Unterschied festzustellen.

Die Gesellschaft zu verbessern und eine Bürgerverantwortung zu übernehmen ist

für das zweite Cluster (x= 0,48) von besonders großer Bedeutung, gefolgt von

Cluster eins (x= 0,34). Die beiden Cluster unterscheiden sich nur auf einem 10 %-igen Signifikanzniveau. Beide Mittelwerte sind aber signifikant höher als die der Cluster drei (x= 0,07) und vier (x= 0,27). Spaß an der Arbeit dagegen ist für die Cluster zwei (x= 0,30) und vier (x= 0,27) nur von unterdurchschnitt- licher Bedeutung. Die beiden Mittelwerte unterscheiden sich nicht voneinander.

Das Cluster drei (x= 0,84) zeigt dagegen einen signifikant höheren Mittelwert

als alle anderen Cluster. Cluster eins (x= 0,14) hat den niedrigsten Mittelwert

und ist signifikant von Cluster zwei und drei verschieden. Etwas zurückzugeben,

weil man sich selbst als privilegiert empfindet, motiviert die Freiwilligen der

Cluster eins (x= 0,34), zwei (x= 0,30) und vier (x= 0,32) gleichermaßen. Clus-

ter drei (x= 0,15) zeigt den niedrigsten Mittelwert, unterscheidet sich aber aus-

schließlich signifikant von Cluster eins.

Tabelle 39: Häufigkeitsverteilung der 4-Clusterlösung

N

%

Cluster 1

213

38,2

Cluster 2

105

18,9

Cluster 3

134

24,1

Cluster 4

105

18,9

Gesamt

557

100,0

Kompetenzen zu nutzen und weiterzugeben motiviert die Freiwilligen des Clus- ters vier (x= 0,87) besonders stark. Der Mittelwert ist signifikant höher als der aller anderen Cluster. Cluster eins (x= 0,12) weist den niedrigsten Mittelwert auf, ist aber nur von Cluster zwei (x= 0,25) und vier verschieden. Cluster zwei und drei (x= 0,18) unterscheiden sich nicht in der Wichtigkeit des Motivs. Das Motiv Lebenserfahrung zu sammeln und sich weiterzuentwickeln ist im zweiten Cluster (x= 0,51) am stärksten und im ersten Cluster (x= 0,16) am niedrigsten ausgeprägt.

Der Mittelwert ist signifikant kleiner als der Mittelwert von Cluster drei (x= 0,33). Das zweite Cluster unterscheidet sich signifikant von allen anderen Clustern. Cluster vier (x= 0,19) hat nach Cluster eins den geringsten Mittelwert,

unterscheidet sich aber nicht von Cluster eins und Cluster drei. Selbstbestätigung

ist für das zweite Cluster (x= 0,46) sehr relevant. Die anderen Cluster haben

signifikant niedrigere Mittelwerte. Das Cluster drei (x= 0,13) hat den niedrigs-

ten Mittelwert, unterscheidet sich aber weder von Cluster eins mit einem Mittel-

wert von x= 0,19 noch von Cluster vier mit einem Mittelwert von x= 0,27.

Dagegen ist die Zufriedenheit das einzige Motiv, das keine statistisch relevanten

Mittelwertunterschiede vorweisen kann. Die Werte bewegen sich zwischen

x= 0,16 der Cluster drei und vier bis x= 0,23 für das Cluster eins.

Interesse an der Arbeit zeigt insgesamt mit x= 0,10 einen niedrigen Gesamtmittelwert. Dennoch ist für das Cluster drei (x= 0,17) ein knapp signifikant höherer Mittelwert zu verzeichnen als für die anderen Cluster (C1 x= 0,07, C2 x= 0,09, C4 x= 0,13). Die Identifikation mit der Zielgruppe oder der Organisation dagegen ist für das erste Cluster (x= 0,39) signifikant wichtiger als für die

anderen Cluster. Diese unterscheiden sich jedoch nicht voneinander (C2

x= 0,10, C3 x= 0,07, C4 x= 0,11).

Auch das Motiv Ausgleich und Erfüllung zeigt sehr niedrige Mittelwerte.

Nur Cluster zwei (x= 0,21) ist von Cluster eins (x= 0,21) und drei (x= 0,02)

signifikant verschieden. Für Cluster eins (x= 0,35), zwei (x= 0,29) und drei

(x= 0,37) ist die Freude und die Dankbarkeit, die freiwillige Arbeit vermittelt,

gleichermaßen relevant. Für Cluster vier (x= 0,11) dagegen ist das Motiv von

sehr geringer Bedeutung. Dieser Mittelwert ist signifikant von denen der Cluster

eins und drei verschieden.

Das Motiv „Lob und Anerkennung“ (x= 0,27) sowie das Motiv „Zeit und Tag strukturieren“ (x= 0,32) ist für die Freiwilligen des vierten Clusters signifikant wichtiger als für die anderen Cluster. Die Cluster eins (Lob: x= 0,15, Zeit x= 0,08), zwei (Lob: x= 0,06 Zeit x= 0,02) und drei (Lob: x= 0,07 Zeit x= 0,07) zeigen niedrige Mittelwerte und unterscheiden sich nicht voneinander.

Tabelle 41 fasst die Relevanz der Motive in den Clustern noch einmal verein-

facht zusammen.

Tabelle 40: Mittelwertvergleich der clusterbildenden Motivvariablen mit Levene-Tests, F-Tests und Eta²

Tabelle 41: Relevanz der Motive in den vier Clustern

Cluster 1

Cluster 2

Cluster 3

Cluster 4

Menschen helfen Religiöse Gründe

+

-

-

+

o

-

-

-

Wichtige Arbeit/ Bedarf besteht

+

o

-

-

Soziale Kontakte

-

+

+

o

Gesellschaft verbessern/ Bürgerverantwortung

+

+

-

o

Spaß an der Arbeit

-

-

+

-

Zurückgeben/ selbst privilegiert

+

+

-

+

Kompetenzen nutzen/ weitergeben

-

-

-

+

(Lebens-) Erfahrung/ Weiterbildung

-

+

+

-

Selbstbestätigung

-

+

-

+

Zufriedenheit, gutes Gefühl

+

o

o

o

Interesse an Arbeit

-

o

+

+

Identifikation mit Zielgruppe/ Organisation

+

-

-

-

Ausgleich/ Erfüllung

o

+

-

o

Freude/ Dankbarkeit/ Lebenssinn/ Glück

+

o

+

-

Lob/ Anerkennung/ Zuneigung

+

-

-

+

Zeit, Tag strukturieren/ Rente

o

-

-

+

o = keine Abweichung vom Mittelwert (:S 0,02), – = negative Abweichung vom Mittelwert (> 0,02),

+ = positive Abweichung vom Mittelwert ( > 0,02).

Zusammengefasst fokussieren die Freiwilligen des ersten Clusters demnach selbstlose Motive, wie, Menschen helfen zu wollen und die Arbeit auszuüben, weil sie wichtig ist und der Bedarf besteht. Egozentrierte Anteile finden sich weniger in kalkulierten Belohnungen als vielmehr in einem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, gelobt und anerkannt zu werden und die Dankbarkeit der Zielgruppe zu erfahren oder dem eigenen Leben einen Sinn zu geben. Doch identifizieren sich die Freiwilligen auch mit der Zielgruppe oder Organisation, weshalb sie sich also in Teilen für die eigene Sache oder die eigene Gruppe engagieren. Die Motive der Freiwilligen sind vielfältig mit einem Fokus darauf, etwas für andere und die Gesellschaft zu tun. Fortan wird dieses Cluster daher pseudoaltruistisches Cluster genannt.

Insgesamt sind die zentralen Motive der Freiwilligen des zweiten Clusters die sozialen Kontakte und solche, die sich auf ihre Religion und Religiosität beziehen. Die Kombination aus den wichtigen sozialen Kontakten und den religiösen Motiven, folgt man der vorgestellten Literatur, ist nicht überraschend, weil davon ausgegangen wird, dass die Freiwilligen in zweckorientierten Organisation über soziale Kontakte in der Glaubensgemeinschaft zu ihrer Tätigkeit gekommen sind. Zusätzlich sind die Freiwilligen an der persönlichen Weiterentwicklung interessiert, sei es durch das Aneignen von Erfahrungen oder auch Selbstbestätigung. Auf der anderen Seite werden aber auch reziproke Motive deutlich: Die Freiwilligen fühlen sich verpflichtet, die Gesellschaft zu verändern und zu verbessern. Im Folgenden wird dieses Cluster als sozial-religiöses Cluster bezeichnet, da die sozialen Kontakte in Verbindung mit religiösen Motiven im Mittelpunkt stehen.

Das dritte Cluster zeichnet sich dadurch aus, dass für die Freiwilligen dieser Gruppe Spaß an der Arbeit das zentrale Motiv ihrer Tätigkeit ist. Lebenserfahrung zu sammeln und sich weiterzubilden sind ebenfalls Motive, die im dritten Cluster stärker ausgeprägt sind, als unter den anderen Freiwilligen. Die so erworbenen Erfahrungen können beruflich wieder eingesetzt werden. Damit einhergeht, dass sie ein ausgeprägtes Interesse an der Tätigkeit haben. Die Freiwilligen kompensieren so zum Teil, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können, oder, dass sie in dem Bereich, in dem sie freiwillig arbeiten, beruflich nie tätig sein konnten. Einige der Freiwilligen wollen durch ihre Arbeit gezielt mit Gleichgesinnten in Kontakt treten, Einsamkeit vermeiden und sich in eine Gemeinschaft integrieren. Die Freude und die Dankbarkeit, die sie von ihrer Zielgruppe oder den Mitarbeitern der Organisation erfahren, sind für die Freiwilligen des dritten Clusters ebenfalls besonders wichtig, geben ihrem Leben einen Sinn und macht sie stolz auf ihre eigene Leistung. Im Folgenden wird dieses Cluster daher selbstzentriert-hedonistisches Cluster genannt.

Das vierte und letzte Cluster zeichnet sich durch die drei folgenden Motive aus: Lob und Anerkennung sowie Zuneigung zu erfahren, den Tag und die freie Zeit zu strukturieren, weil sie nicht oder nicht mehr berufstätig sind und die eigenen Kompetenzen zu nutzen und weiterzugeben. Für einige Freiwilligen des vierten Clusters ist die freiwillige Arbeit eine Bestätigung ihrer Fähigkeiten, die sie benötigen, um sich gebraucht und anerkannt zu fühlen. Auch sie sind interessiert an der Tätigkeit, die sie freiwillig übernommen haben, die sie oftmals beruflich ausgeübt haben, bevor sie verrentet wurden. Manche möchten aber auch einfach helfen, weil es ihnen selbst gut geht und sie sich dafür revanchieren möchten. Das vierte Cluster wird daher weiterhin Selbstwert- und Kompensationscluster genannt. Im Folgenden wird die Soziodemographie der Freiwilligen in den vier Motivclustern beschrieben.

 
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