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8.6 Motive freiwilliger Arbeit

Die Motive freiwilliger Arbeit sind in den vorgestellten Studien zumeist geschlossen erhoben worden (Kapitel 5.3). Der Freiwilligensurvey erhob in den Wellen 1999 bis 2009 die Motive durch vier bzw. fünf Fragen (ab 2009), die in Kapitel 5.3.1 und 7.2.1.1 dargestellt wurden (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010, S. 12). Um die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit mit denen des Freiwilligensurveys vergleichen zu können, wurden die Fragen des Freiwilligensurveys 1999 und 2004 aufgenommen (Tabelle 30).

In der vorliegenden Befragung gaben 46,1 % der Personen an, sich freiwillig zu engagieren, um „…mit anderen Menschen zusammenzukommen“. Teilweise stimmten dieser Aussage 47,2 % und 6,8 % überhaupt nicht zu. Etwas weniger Zustimmung fand die Aussage, dass es sich um eine Aufgabe handelt, die „gemacht werden muss“.

Tabelle 30: Ich engagiere mich ehrenamtlich, weil …

Stimme…

ich mit anderen Menschen zusammenkomme

die Aufgabe gemacht werden muss

ich die Gesellschaft mitgestalten möchte

das politisches Engagement ist

N %

N %

N %

N %

voll und ganz zu

252 46,1

148 27,4

381 69,7

144 26,7

teilweise zu

258 47,2

263 48,6

133 24,3

167 30,9

überhaupt nicht zu

Gesamt

37 6,8

547 100,0

130 24,0

541 100,0

33 6,0

547 100,0

229 42,4

540 100,0

24,0 % der Freiwilligen stimmten dieser Aussage überhaupt nicht, 48,6 % teilweise und 27,4 % voll und ganz zu. Der Aussage, die Gesellschaft mitgestalten zu wollen, stimmten 69,7 % voll und ganz, teilweise 24,3 % und 6,0 % überhaupt nicht zu. Damit wurde dieser Aussage am häufigsten entsprochen. Dass es sich bei der freiwilligen Tätigkeit um eine Art politisches Engagement handelt, erfährt dagegen die größte Ablehnung. 42,4 % stimmten der Aussage überhaupt nicht, 30,9 % teilweise und 26,7 % voll und ganz zu. Die Antworten der Befragten der vorliegenden Untersuchung sind den Ergebnissen des Freiwilligensurveys ähnlich. Die Gesellschaft mitzugestalten und mit anderen zusammenkommen sind auch im Freiwilligensurvey die häufigsten Gründe für freiwilliges Arbeiten. Die Ablehnung der Aussage, dass die Arbeit gemacht werden muss, ist in der vorliegenden Untersuchung jedoch noch stärker, dass es sich um politisches Engagement handelt dagegen etwas geringer. Da jedoch die Abfrage der Motive durch vorgegebene Items – wie in Kapitel 5.3.3 beschrieben – unbefriedigend ist, wurden in der vorliegenden Untersuchung drei offene Fragen zu den Motiven freiwilliger Arbeit und eine Frage zu deren Kosten gestellt (Kapitel 7.2.1.1). Zunächst wurde nach der allgemeinen Motivation für freiwillige Arbeit gefragt:

Warum arbeiten Sie ehrenamtlich/ freiwillig?“. Anschließend sollten die Freiwilligen die Frage beantworten, warum sie gerade diese freiwillige Tätigkeit ausüben, um genauer zu eruieren, welchen Einfluss die spezielle Aufgabe und der Arbeitsbereich auf die Motivation haben.

Wie bereits in Kapitel 7.2.1.1 erläutert, produziert das bloße Fragen nach dem Warum sozial erwünschte Antworten (Smith 1981, S. 25). Daher wurde anschließend nach den Kosten und Nutzen der freiwilligen Arbeit gefragt. So wurden die Befragten auch dazu angeregt, davon zu berichten, welches die Vor- und Nachteile sind, die sie von der Arbeit haben, und welchen Einsatz sie für die freiwillige Arbeit aufwenden müssen. Im Folgenden werden die Ergebnisse der vier Fragen vorgestellt und anschließend unterteilt nach den Freiwilligen der verschiedenen Organisationsformen präsentiert.

Für die Frage 10 „Warum arbeiten Sie ehrenamtlich/ freiwillig?“ wurden 24 Antwort-kategorien zusammengefasst. Insgesamt machten die Freiwilligen 1.397 Angaben zu dieser Frage (Tabelle 31)[1]. Im Folgenden werden die acht meistgenannten Motive vorgestellt und anhand von Beispielen[2] erläutert.

Wie in den fast allen Studien der im Forschungsstand dargestellten Literatur, ist auch in der vorliegenden Arbeit das meistgenannte Motiv, Menschen helfen zu wollen (Kapitel 5.3.1). Insgesamt wird das Motiv von 147 Befragten genannt, was einem Viertel der Freiwilligen entspricht. Beispiele für die Antworten, die zu diesem Motiv zusammengefasst wurden, sind „Weil ich neben meinem monetär geprägten Leben auch noch anderen helfen möchte“ (Befragter-ID 129, Freiwilliger im sozialen Bereich[3]), „Um den Menschen zu helfen“ (BefragterID 692, Freiwilliger im Bereich Freizeit und Geselligkeit für ältere Menschen) oder „Helfen ist mir wichtig“ (Befragter-ID 124, Freiwilliger in der Integrationshilfe für psychisch Kranke). Zwar ist das Motiv, das meistgenannte, dennoch ist der Anteil der Freiwilligen mit 24,6 % wesentlich niedriger als in anderen Studien (u.a. Schüll 2004; More-Hollerweger und Rameder 2009; Kopke und Lembcke 2005) (Tabelle 31). Dennoch wird in der vorliegenden Studie angenommen, dass, wenn auch Helfen als Motiv nicht explizit genannt wird, dieses ein Grundmotiv freiwilliger Arbeit darstellt. Wie bereits in Kapitel 5.3 erläutert, ist Freiwillige Arbeit eine Form „beabsichtigten Helfens“, der eine Handlungsentscheidung zugrunde liegt, wenn diese auch nicht jedem Freiwilligen in allen Einzelheiten bewusst ist (Clary und Snyder 1991, S. 121; Heckhausen 1989, S. 299; Wilson 2000, S. 216). Menschen helfen zu wollen wird daher als Grundlage für freiwillige Arbeit betrachtet.

23,2 % der Freiwilligen nennen, dass sie ihre Arbeit für ein wichtiges Betätigungsfeld halten und in diesem Bereich ein gewisser Bedarf besteht. „Weil ich die Aufgabe wichtig finde (…)“ (Befragter-ID 520, Freiwilliger in der Betreuung von Angehörigen psychisch Kranker), „Es ist wichtig Informationen über Geschlechtskrankheiten zu verbreiten, damit die Leute 1. informiert sind und 2. sich selber schützen können (…)“ (Befragter-ID 742, Freiwilliger in der Aids-Hilfe), „Ich finde die schwul-lesbische Selbsthilfe wichtig und außerdem die politische Arbeit für mehr Akzeptanz“ (Befragter-ID 766, Freiwilliger in der Selbsthilfe für Schwule und Lesben), „Ich sehe, dass es Bedarf gibt, die (sic!) [von den] Hauptamtlichen nicht erfüllt werden können“ (Befragter-ID 847, Freiwilliger in einem Hospiz). Wie in Tabelle A 2 aufgelistet, arbeiteten dieses Motiv auch Düx und Kollegen (2008, S. 72), Gaskin und Kollegen (1996, S. 89), Klages (1998, S. 190), Kopke (2005, S. 115 f.) und die Autoren des Freiwilligensurveys (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010, S. 143) heraus.

Die Gesellschaft verbessern zu wollen und eine Bürgerverantwortung zu haben, äußert sich in Statements wie „Für mich ist Gemeinschaft sehr wichtig, weil ich glaube/weiß, dass sie die wichtigste Grundlage unserer Gesellschaft ist. Nur in der Gemeinschaft kann sich Freiheit entwickeln“ (Befragter-ID 238, Freiwilliger im sozialen Bereich), „Die ehrenamtliche Tätigkeit stärkt den gesellschaftlichen und gemeinschaftlichen Zusammenhalt (…)“ (Befragter-ID 712, Freiwilliger in der Kinder- und Jugendhilfe), „Ich verstehe das als ‚Dienst am Menschen' oder ‚Nächstenliebe'. Wir sind eine Gemeinschaft und nicht Alleinkämpfer (…)“ (Befragter-ID 423, Freiwilliger in der Suchthilfe). Dieses Motiv ist mit der „moralischen Pflicht“, die Gaskin und Kollegen (1996, S. 89), Wilhelm und Bekkers (2010, S. 17) oder auch Süßlin (2008, S. 30) beschreiben, zu vergleichen oder auch mit dem Motiv „Verantwortungsbewusstsein“, das Kopke (2005, S. 115 f.) und Schulze (2004, S. 108) in ihren Studien erläutern (Tabelle A 2).

122 Befragte machen Aussagen, die zu dem Motiv, etwas zurückgeben zu wollen, weil man selbst privilegiert ist oder selbst Hilfe erhalten hat, zusammengefasst wurden. „Weil ich mich als (…) aus gutem Elternhause kommend, privilegiert fühle und der Gesellschaft gerne etwas zurückgeben möchte“ (BefragterID 467, Freiwilliger im Bereich Schule und Kindergarten), „Zurückgeben der Hilfe, die mir gegeben wurde, als ich in verschiedenen Notlagen war“ (Befragter-ID 225, Freiwilliger im u.a. Bereich Soziales, Gesundheit, Religion und Freizeit), „Weil mein Leben nach problematischer Jugend sehr gelungen verlief und ich dem Leben/ der Gesellschaft/ meinen Mitmenschen ein 'Dankeschön' zurückgeben wollte“ (Befragter-ID 775, Freiwilliger im sozialen Bereich). Reziprozitätsmotive finden sich auch in anderen Studien wie z.B. bei Becker (2001, S. 329) und Schulze (2004, S. 108) (Tabelle A 2).

Etwa ein Fünftel der befragten Freiwilligen nennt Spaß als Grund für ihr Engagement. Wie Helfen, wird auch Spaß von vielen Autoren als Grundmotiv freiwilliger Betätigung angesehen (Anheier und Toepler 2002; Bühlmann und Freitag 2007, S. 74; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010, S. 143; Hodgkinson und Weitzman 1992; Klages und Gensicke 1998, S. 190; Kopke und Lembcke 2005, S. 115 f.; More-Hollerweger und Rameder 2009, S. 132; Wilson und Musick 1997; Wuthnow 1998b) (Tabelle A 2). Es wird davon ausgegangen, dass ein gewisses Maß an Freude und Spaß an der Arbeit nicht fehlen darf, um die Arbeit auszuüben. Zu den Aussagen auf die offene Frage gehören: „Es passt zu meinem beruflichen Umfeld und macht mir Spaß“ (Befragter-ID 815, Freiwilliger im sozialen Bereich), „Weil es Freude macht, älteren Menschen ein paar schöne Stunden zu machen“ (Befragter-ID 430, Freiwilliger im Bereich Kultur, Freizeit und Gesundheit für Ältere).

Ein wichtiges Motiv für das Engagement ist der Kontakt zu anderen Personen (Anheier und Toepler 2002; Beck 1982, S. 28; Bühlmann und Freitag 2007, S. 74; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010, S. 12; Düx et al. 2008, S. 72; Hodgkinson und Weitzman 1992; Klages und Gensicke 1998, S. 190; Kopke und Lembcke 2005, S. 115 f.; More-Hollerweger und Rameder 2009, S. 132; Steinfort 2010, S. 215; Wilson und Musick 1997; Wuthnow 1998b) (Tabelle A 2).

Tabelle 31: Motive freiwilliger Arbeit (Frage 10)

Genannte Motive

N

%

Menschen helfen

147

24,6

Wichtige Arbeit/ Bedarf besteht

139

23,2

Gesellschaft verbessern/ Bürgerverantwortung

135

22,6

Zurückgeben/ selbst privilegiert

122

20,4

Spaß an der Arbeit

119

19,9

Soziale Kontakte/Umgang Menschen

118

19,7

Kompetenzen nutzen und weitergeben

73

12,2

Religiöse Gründe

72

12,0

Erfüllung/Gutes Gefühl

69

11,5

Zeit, Tag strukturieren/ Rente

64

10,7

Ausgleich/Fit bleiben

57

9,5

Selbst Vereinsmitglied

41

6,9

Lernen/Weiterentwickeln

39

6,5

Anderes*

202

33,8

Gesamt

1.397

*Alle Nennungen unter 5,0 % zusammengefasst.

Einige Autoren beschreiben, dass die Freiwilligen zum einen über den Kontakt zu anderen erst zu ihrem eigenen Engagement gekommen sind, und dass die Kontakte zu Gleichgesinnten, die sie über das Engagement in gemeinnützigen Organisationen erwerben, eine Bereicherung für das Sozialkapital darstellen (Kapitel 6.4) (z.B. Yeung 2004, S. 407). 19,7 % der Freiwilligen machen Aussagen wie „Möglichkeit, Kontakt zu knüpfen (…)“ (Befragter-ID 829, Freiwilliger im sozialen Bereich für homosexuelle Männer), „Weil: (…) ich dadurch Kontakte habe (…)“ (Befragter-ID 26, Freiwilliger in einer Kirche) und „(…) man lernt viele, nette Menschen kennen. Es bereichert mich“ (Befragter-ID 42, Freiwilliger im kirchlichen Bereich).

Einige Aussagen zeigen, dass den Freiwilligen bewusst ist, dass die Aneignung von Sozialkapital durch die freiwillige Tätigkeit bestimmte Funktionen erfüllt, wie Einsamkeit zu verhindern, Integration in eine Gruppe oder ein Hilfenetzwerk zu erfahren, die Partnersuche zu erleichtern, Informationsaustausch oder auch das berufliche Fortkommen zu unterstützen: „[weil] ich dadurch Kon-takte habe (…) man kommt mit Menschen zusammen, (…) man erfährt Neues und Interessantes“ (Befragter-ID 654, Freiwilliger sozialen Bereich), „(…) noch gebraucht [zu] werden, dabei Verlust von Kontakten (Beruf) ausgleichen. (…) Kontakt mit Gleichgesinnten = Menschen, die sich füreinander verantwortlich fühlen (…)“ (Befragter-ID 200, Freiwilliger der Aids-Hilfe), „1. macht es mir sehr viel Freude und 2. ist die Gruppe wie eine zweite Familie. 3. sind wir immer füreinander da“ (Befragter-ID 241, Freiwilliger in der Suchthilfe), „Weil es mir Freude macht und auch viel zurückkommt, [ich] gerne mit Menschen zusammen bin und viele Kontakte geknüpft habe und habe (…) einen neuen Partner bei der Gemeindearbeit kennengelernt“ (Befragter-ID 368, Freiwilliger im kirchlichen Bereich), „Meine ehrenamtliche Arbeit ist wichtig für meine Integration in der Gesellschaft. Ich bin Ausländer und kenne nicht so viele Leute in (…) [der Stadt]“ (Befragter-ID 342, Freiwilliger im Freizeitbereich), „Knüpfe neue Kontakte; bilde Netzwerke = bringen mich beruflich und menschlich weiter“ (Befragter-ID 195, Freiwilliger in der Kinder- und Jugendhilfe). „(…) [Habe] gerne Kontakt mit Menschen, (…) guter Zusammenhalt mit den anderen Ehrenamtlichen/ Gruppe“ (Befragter-ID 552, Freiwilliger sozialen Bereich), „Durch die Arbeit komme ich aus der Wohnung und vereinsame nicht. So komme ich auch unter Menschen“ (Befragter-ID 704, Freiwilliger in der Wohnungshilfe).

Die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten zu nutzen oder auch an andere weiterzugeben (12,2 %) finden sich z.B. in Aussagen der folgenden Fälle wieder:

In der Telefonseelsorge: weil ich gut zuhören kann, empathisch bin“ (BefragterID 379, Freiwillige in der Telefonseelsorge und Erwachsenenbildung), „(…) setze meine Talente und Fähigkeiten ein“ (Befragter-ID 340, Freiwilliger in der evangelischen Kirche), „(…) Weil ich meine persönlichen Erfahrungen und beruflichen Kenntnisse sinnvoll einbringen kann“ (Befragter-ID 437, Freiwilliger in der Betreuung psychisch Kranker). Insbesondere Kopke (2005, S. 115 f.) ermittelt diese Motiv in seiner Untersuchung.

In Aussagen von 72 Freiwilligen (12,0 %) konnten religiöse Motive ermittelt werden. Ebenfalls religiöse Motive, wenn auch zum Teil mit fragwürdiger Operationalisierung (Kapitel 5.2), finden Gaskin und Kollegen (1996, S. 89), Kopke (2005, S. 115 f.), Paulwitz (1996, S. 251), Süßlin (2008, S. 30) und die Autoren des Freiwilligensurveys (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010, S. 14). Die vorliegenden Aussagen zu religiösen Motiven sind jedoch sehr unterschiedlich. Einige Befragte nennen lediglich Schlagworte wie „Glaube“ (Befragter-ID 790 und 791, beide Freiwillige im Sportbereich), oder „christliche Pflicht“ (Befragter-ID 563, Freiwilliger im sozialen und religiösen Bereich), „religiös motiviert“ (Befragter-ID 85, Freiwilliger im sozialen und Freizeitbereich), „christliches Selbstverständnis“ (Befragter-ID 426, Freiwilliger im religiösen Bereich, Schule und Kindergarten), oder geben an „ich bin gläubige Christin“ (Befragter-ID 616, Freiwilliger in der Familienhilfe), „aus meiner christlichen Ausrichtung“ (Befragter-ID 915, Freiwilliger im sozialen Bereich).

Andere erklären ausführlicher, wie sie ihre Religiosität dazu bringt, sich zu engagieren: „(…) Gott [hat] gesagt, dass dies mein Platz ist und mich berufen“ (Befragter-ID 542, Freiwilliger im Bereich Kultur, Religion und sozialer Bereich), „Mein ev.-luth. Glaube umfasst den Anspruch, etwas für andere zu tun und seine Fähigkeiten so gut wie möglich einzusetzen. Ich setze mich gern für meine Gemeinde ein“ (Befragter-ID 168, Freiwilliger im Kirchenvorstand), „Nach einem langen Leben, wo ich keine materielle Not kennengelernt habe, ist es mir ein Bedürfnis gewesen, nachdem ich zu Gott gefunden habe, anderen Menschen zu dienen“ (Befragter-ID 637, Freiwilliger in der Obdachlosenhilfe).

Einige Befragte erläutern mit Bibelzitaten ihre Motivation: „(…) ich diene Gott und anderen Menschen ('was du einem meiner Geringsten getan, das hast du mir getan' – die Bibel) (…)“ (Befragter-ID 546, Freiwilliger u.a. in der Jugendhilfe und religiösen Bereich), „(…) Ich bin sehr gläubig und bin davon überzeugt, dass man den 'Nächsten lieben soll wie sich selbst' wie Jesus es vorgelebt hat. Ich möchte ehrenamtlich mitwirken und ein Stückchen diese Welt verändern aber ich denke auch dass mein christlicher Glaube es sehr unterstützt“ (Befragter-ID 348, Freiwilliger u.a. in der Obdachlosenhilfe).

Fünf Freiwillige nennen Jesus als Vorbild für ihr freiwilliges Engagement:

u.a. „(…) Jesus, mein Herr und Heiland hat uns so viel Liebe gegeben und diese Liebe möchte ich unseren Bewohnern weitergeben“ (Befragter-ID 316, Freiwilliger in der Altenhilfe), „Um anderen die Liebe Jesu weiterzugeben, Gott zu dienen, den Menschen zu dienen, Gehorsam gegenüber Gott“ (Befragter-ID 672, Freiwilliger u.a. im religiösen und sozialen Bereich).

In siebzehn Aussagen der Freiwilligen wird Gott bzw. Allah insgesamt 22mal genannt: „Eigentlich, in erster Linie um Allahs Wohlgefallen zu erlangen, denn als Muslim glaube ich, dass es noch ein Leben nach unserem weltlichen Leben geben wird und dass alles, was ein Mensch in seinem Leben tut/ macht (je nachdem, ob es gut oder schlecht ist) von Allah belohnt/ bestraft wird. Mit meinem ehrenamtlichen Engagement sammle ich, so zu sagen, positive Punkte, um dann hoffentlich ins Paradies zu kommen (…)“ (Befragter-ID 15, Freiwilliger in der außerschulischen Jugendarbeit, im sozialen und religiösen Bereich), „Durch eine Predigt fühle ich mich von Gott zu einem diakonischen Leben beauftragt“ (Befragter-ID 116, Freiwilliger in der Altenhilfe).

Der Prophet Muhammad wird in drei Aussagen genannt: „Der Prophet sagte (…) einst: Menschen sind wichtig, den Menschen muss geholfen werden“ (Befragter-ID 873, Freiwilliger u.a. im Bereich Schule und Kindergarten und Religi- on), „Unser Prophet sagte: Diejenigen Menschen die ehrenamtlich tätig sind, sind diejenigen die am glückseligsten sind“ (Befragter-ID 717, Freiwilliger u.a. im sozialen und religiösen Bereich), „(…) unser Prophet war ein so gutes Vorbild. Ich wünsche mir nur einen Bruchteil von seiner Nächstenliebe zu bekommen“ (Befragter-ID 13, Freiwilliger Bereich Kultur, Musik, Freizeit und Geselligkeit).

Die anschließende Frage zu den Motiven freiwilliger Arbeit lautete „Warum üben Sie gerade diese ehrenamtliche/ freiwillige Tätigkeit aus?“. Die Antworten zu Frage 11 wurden zu 20 Motiven zusammengefasst, die insgesamt 1.389 Angaben umfassen[4] (Tabelle 32). Die Antworten sind zum Teil sehr ähnlich, manche Befragten machten sogar Angaben wie „siehe Frage 10“ oder „siehe oben[5].

Doch wurden auch Motive genannt, die in Frage 10 noch nicht erwähnt wurden. Dass der Bedarf besteht und die Arbeit sehr wichtig ist, wird am häufigsten genannt: „Es ist eine sinnvolle und wichtige Arbeit (…) (Bevölkerungsschutz)“ (Befragter-ID 344, Freiwilliger bei einem Rettungsdienst), „ich habe selbst vor meiner Laryngektomie Hilfe bekommen, und deshalb weiß ich, wie wichtig zu Anfang die Gespräche mit Betroffenen sind. Kein(!) gesunder Arzt kann das ersetzen!“ (Befragter-ID 881, Freiwilliger im religiösen und Gesundheitsbereich), „Aus meiner beruflichen Erfahrung als Ethnologin im Ausland, aber auch durch private Erfahrungen weiß ich, wie wichtig es ist, in anderen Ländern und Kulturen Gastfreundschaft zu erfahren und Menschen zu finden, die einem bei der Eingewöhnung helfen (…)“ (Befragter-ID 510, Freiwilliger im sozialen Bereich).

Erwartungsgemäß sind die Antworten aber stärker auf die Zielgruppe bezogen als in Frage 10: „(…) Wir müssen versuchen die Jugendlichen auf einen richtigen Weg zu bringen; sie suchen einen Halt und verständnisvolle Menschen (…)“ (Befragter-ID 6, Freiwilliger in der Jugendarbeit), „Wir versuchen den Jugendlichen eine Alternative zu bieten (…) ich persönlich finde es sehr schade, wenn man die Jugend nur vor der Glotze vergeudet (…)“ (Befragter-ID 15, Freiwilliger in der Kinder- und Jugendhilfe), „Weil das Thema nach wie vor stark tabuisiert wird. Es gibt immer noch viele Vorurteile, Unwissenheit und unbegründete Ängste. Betroffene werden immer noch ausgegrenzt und oft diskriminiert“ (Befragter-ID 215, Freiwilliger im u.a. sozialen Bereich für Männer).

Einige Befragte nennen aber auch den Bedarf der gemeinnützigen Organisation aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen und freiwilligen Mitarbeitern: „Im Bürgerzentrum ist der Bedarf an EDV-Kenntnissen und deren Vermittlung aus finanziellen Gründen ohne ehrenamtliche Tätigkeit nicht durchzuführen (…)“ (Befragter-ID 886, Freiwilliger in einem Bürgerzentrum), „(…) Mangel an anderen Freiwilligen“ (Befragter-ID 726, Freiwilliger in der Kinderbetreuung), „Weil ich mit den Lücken in den Schulen als Mutter täglich konfrontiert wurde!“ (Befragter-ID 738, Freiwilliger im Bereich Schule und Kindergarten).

Auch bei der Frage 11 geben sehr viele Befragten an, dass sie Menschen helfen wollen (25,3 %). Oft wurde dieses Motiv mit Aussagen kombiniert, wie „(…) um auch anderen Menschen eine Hoffnung zu geben“ (Befragter-ID 904, Freiwilliger in der Sterbebegleitung), „Weil ich während meiner Berufstätigkeit im Krankenhaus beobachtet habe, dass die Patienten besonders in der Geriatrie Zuwendung brauchen, die vom Pflegepersonal/ Therapeuten nicht ausreichend geleistet werden kann (…)“ (Befragter-ID 602, Freiwilliger im Pflegebereich), „Vor allem [an] Demenz erkrankte Menschen, die für sich nicht mehr die volle Verantwortung übernehmen können, brauchen Pflege und Fürsorge (…)“ (Befragter-ID 527, Freiwilliger im Gesundheitsbereich) oder „(…) Es bietet die Möglichkeit den Menschen Perspektive zu schaffen“ (Befragter-ID 19, Freiwilliger im Bereich Mädchen- und Jugendarbeit).

Spaß (22,1 %) wird bei der Frage nach dem Motiv, sich in dem speziellen Betätigungsfeld zu engagieren, kaum häufiger genannt als bei der vorangegangenen allgemeineren Frage. Die Aussagen lassen sich aber unterteilen nach solchen, die sich auf die Tätigkeit, und solchen, die sich auf den Personenkreis beziehen. Zur ersteren Kategorie gehören Angaben wie: „(…) Als Wissensmittler öffentlich tätig zu sein, macht mir einfach Spaß“ (Befragter-ID 165, Freiwilliger im Bereich außerschulische Kinder und Jugendarbeit), „Ich bin hauptsächlich in der Bibliothek tätig, was mir persönlich gut gefällt, da ich gerne selbst Bücher lese und meine Eindrücke gut weitergeben kann“ (Befragter-ID 194, Freiwilliger im Gesundheitsbereich), „Weil ich diese ehrenamtliche Tätigkeiten seit meiner Jugend kenne und diese gerne ausübe“ (Befragter-ID 734, Freiwilliger im Bereich Freizeit und Geselligkeit), „Weil es mir Spaß macht und ich meine Fähigkeiten und Interessen einbringen kann“ (Befragter-ID 903, Freiwilliger im Bereich Sport und Bewegung), „(…) Die Aufgaben, die ich jetzt übernehme, bringen mir am meisten Spaß“ (Befragter-ID 611, Freiwilliger im Bereich außerschulische Kinder- und Jugendarbeit), oder „(…) zudem macht das Training geben durchaus Spaß“ (Befragter-ID 102, Freiwilliger im Bereich Sport und Bewegung).

Tabelle 32: Motive freiwilliger Arbeit für die spezielle Zielgruppe (Frage 11), in %

Genannte Motive

N

%

Bedarf besteht/ Arbeit wichtig

155

25,9

Menschen helfen/ Hoffnung, Zuwendung geben

151

25,3

Spaß bei der Arbeit/ Zielgruppe

127

22,1

Kompetenzen nutzen und weitergeben

119

19,9

Identifikation mit Zielgruppe/ Organisation

117

19,6

Religiöse Gründe

94

15,7

Interesse an Arbeit

61

10,2

Arbeitsreferenz/Erfahrung sammeln/ Weiterentwickeln

60

10,0

Zurückgeben/ selbst privilegiert

59

9,9

Ausgleich/ Erfüllung

58

9,7

Soziale Kontakte

51

8,5

Beitrag Gesellschaft Politik

50

8,4

Schon lange tätig

42

7,0

Zufall

41

6,9

Etwas zurückbekommen

41

6,9

mit Engagierten zusammen

40

6,7

Wurde gefragt

40

6,7

Pragmatische Gründe

36

6,0

Anderes*

47

7,9

Gesamt

1.389

*Alle Nennungen unter 5,0 % zusammengefasst.

Andere beziehen den Spaß deutlicher auf die Zielgruppe ihrer Tätigkeit: „(…) Die Tätigkeit im Kindergarten gibt mir die Möglichkeit, zu Erwachsenen und Kindern Kontakt zu halten, was mir viel Spaß macht“ (Befragter-ID 309, Freiwilliger in einem Kindergarten), „Freude an der Arbeit mit Kindern“ (Befragter-ID 136, Freiwilliger in Bereich Schule und Kindergarten), „Ich spreche gern mit Menschen“ (Befragter-ID 345, Freiwilliger im sozialen Bereich), „Mir macht es viel Freude mit alten Menschen zu arbeiten“ (Befragter-ID 316, Freiwilliger in der Altenhilfe). Das Motiv, die vorhandenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu nutzen und weiterzugeben (19,9 %), wird im Rahmen der Frage 11 häufiger genannt als unter der allgemeineren Fragestellung der Frage 10. Die Aussagen ähneln sich stark.

Ein Motiv, das im Rahmen der Frage 10 nicht ermittelt wurde, ist die Identifikation mit der Zielgruppe (19,6 %). Dieses Motiv hat zwei Dimensionen: Eini-ge Freiwillige geben an, dass sie selbst einmal in der Lage waren, Hilfe zu brauchen, und aufgrund ihrer Erfahrungen anderen mit denselben Problemen weiterhelfen zu wollen: „Ich arbeite ehrenamtlich bei der Rheuma-Liga, da ich selbst von der Krankheit betroffen bin. Mit der Erkrankung komme ich ganz gut zurecht. Ich berate Neu-Erkrankte, da ich jahrelange Erfahrung habe“ (BefragterID 883, Freiwilliger in der Rheuma-Liga), „Weil ich nach einer Behandlung in einer Fachklinik bis heute abstinent bin“ (Befragter-ID 247, Freiwilliger in der Suchthilfe), „Ich habe keine Berührungsängste bei Demenzkranken, da ich drei Jahre lang selbst betreuende Angehörige war. In dieser Zeit war mir die Organisation, bei der ich jetzt tätig bin, eine große Hilfe. Deshalb habe ich mich gemeldet, als die Schulungen für den Helferkreis anfingen“ (Befragter-ID 765, Freiwilliger in der Hilfe für Demenzkranke), „Ich bin selber schwul und kenne die Probleme der Schwulenszene. Die Infektionsraten sind noch immer hoch und Aufklärung [ist] nötig“ (Befragter-ID 742, Freiwilliger in der Aids-Hilfe). Einige Freiwillige sind aber auch dadurch motiviert, dass sie mit ihrer Tätigkeit den eigenen Angehörigen helfen, wie z.B. Eltern, die sich für ihre und andere Kinder in den Betreuungseinrichtungen engagieren: „Meine ehrenamtliche Tätigkeit bezieht sich auf die Unterbringung meines Kindes, das noch keine 3 Jahre alt ist, da es nicht genügend Plätze für Unter-3-Jährige gibt, muss man sich selbst organisieren, z.B. Elterninitiative“ (Befragter-ID 809, Freiwilliger im Bereich Schule und Kindergarten), „Ich bin im Vorstand des Kinderladens, weil meine Tochter diesen besucht. Außerdem liegt mir als alleinerziehende Mutter das Thema Kinderbetreuung und Erziehung besonders am Herzen“ (Befragter-ID 438, Freiwilliger im Bereich Schule und Kindergarten). Letztere Dimension hat einen Selbsthilfecharakter, doch wird mit der Tätigkeit nicht ausschließlich den eigenen Familienangehörigen, sondern auch Fremden geholfen.

Auch religiöse Gründe (15,7 %) werden etwas häufiger genannt als bei Frage

10. In 14 Aussagen zu den Motiven wird Gott genannt, der Prophet Muhammad einmal, Jesus fünfmal. Auf die Zielgruppe bezogen werden auch missionarische und religiös sozialisierende Motive deutlich: „In erster Linie: ich liebe Menschen, da sie Gottes Diener sind; wir müssen versuchen die Jugendlichen auf einen richtigen Weg zu bringen (…) und somit ist es unsere Aufgabe diesen Jugendlichen den Glauben näher zu bringen, da der Glaube der einzige Halt im Leben ist“ (Befragter-ID 6, Freiwilliger in der Jugendarbeit), „Ich sehe einen großen Nutzen (…), ihnen zu helfen etwas über die Religion zu erfahren“ (Befragter-ID 5, Freiwilliger im religiösen und Jugendbereich), „(…) [Ich bin] missionarisch aktiv“ (Befragter-ID 325, Freiwilliger im religiösen und sozialen Bereich), „(…) Der Glaube an Jesus ist für mich so kostbar, dass ich gerne davon etwas weitergeben möchte“ (Befragter-ID 489, Freiwilliger im religiösen Bereich für Kinder).

10,2 % der Freiwilligen geben an, dass sie sich aufgrund ihres Interesses an der Arbeit engagieren. „Die Arbeit mit Menschen (Publikum) und mit Musikern, Komponisten ist spannend, interessant, vielseitig und macht großen Spaß“ (Befragter-ID 206, Freiwilliger einer Konzertveranstaltung), „(…) Bei meinem Ehrenamt spreche ich mit sehr armen Menschen und bekomme eine ganz andere Perspektive aufs Leben. Sehr spannend!!“ (Befragter-ID 604, Freiwilliger im sozialen und Freizeitbereich), „(…) Interesse für andere Kulturen, für Wirtschaftszusammenhänge“ (Befragter-ID 869, Freiwilliger im sozialen und Umweltbereich sowie in der Erwachsenenbildung), „Ich führe Tätigkeiten weiter (Lehrer, Medienmultiplikator), die ich beruflich ausgeübt habe. Sie interessieren mich weiterhin“ (Befragter-ID 126, Freiwilliger in der Erwachsenenbildung), „(…) Ausbildung, Selbsterfahrungen und Supervision lockten mich, denn als junges Mädchen hätte ich am liebsten Psychologie studiert (…) und praktische Psychologie und Seelsorge begeistert mich bis heute zunehmend“ (Befragter-ID 73, Freiwilliger in der Telefonseelsorge), „Ich spreche gern mit Menschen. Mich interessiert die Psychologie (…). Wollte eigentlich mal Therapeutin werden“ (Befragter-ID 345, Freiwilliger im sozialen Bereich). Die letzten drei Aussagen zeigen aber auch, dass die freiwillige Arbeit eine Kompensationsfunktion für unerfüllte Berufswünsche oder auch das Ausscheiden aus dem Beruf nach der Rente hat.

Arbeitsreferenzen und Erfahrung sammeln sowie sich persönlich weiterzuentwickeln nennen 10,0 % der Befragten als Motiv, sich zu engagieren. „Studiums bedingt [sic!]: Diplom Heilpädagogik mit dem Schwerpunkt Hörgeschädigten-Pädagogik. So kann ich Erfahrungen für meinen späteren Beruf machen“ (Befragter-ID 548, Freiwilliger im sozialen Bereich), „Weil ich gerne mit Kindern arbeite und mich das auf meinen Berufswunsch Lehrerin vorbereitet“ (Befragter-ID 937, Freiwilliger im Bereich Schule und Kindergarten), „(…) sieht gut aus im Lebenslauf“ (Befragter-ID 638, Freiwilliger im sozialen Bereich).

  • [1] Die Kategorie „Anderes“ umfasst 11 Aussagen, die jeweils von weniger als 5,0 % der Freiwilligen genannt wurde
  • [2] Im Folgenden handelt es sich um Zitate, die ausschließlich hinsichtlich ihrer Rechtschreibung korrigiert sind. Um die Aussagen originalgetreu wiederzugeben und nicht zu verfälschen, wurden grammatikalische Fehler nicht korrigiert. Falls für das Verstehen notwendig wurden von der Autorin der vorliegenden Arbeit Wörter eingefügt, die durch eckige Klammern [ ] gekennzeichnet sind
  • [3] Die Angaben über den Tätigkeitsbereich beruhen auf den Antworten zu Frage 1, sofern keine genaueren Angaben bei den anderen offenen Fragen gemacht wurden
  • [4] Die Kategorie „Anderes“ umfasst zwei Motive, die jeweils von weniger als 5,0 % der Freiwilligen genannt wurden
  • [5] In diesem Fall wurde die Aussage der vorangegangenen Frage 10 für Frage 11 erneut verwendet
 
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