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8. Live oder Aufzeichnung?

Die Risiken, die lange Interviews bergen, z.B. Teile ohne große Spannung, legen es nahe, das Interview nicht live zu führen. Viel besser erscheint es da, eine längere Fassung von etwa 60 – 80 Min. aufzuzeichnen und sie dann auf 43 Min. zu schneiden.

Diese nahe liegende Lösung ist jedoch nicht befriedigend. Wie immer bei Aufzeichnungen, konzentriert sich der Interviewer sehr viel weniger als bei einer live-Aufnahme. Die fehlende Aufmerksamkeit bei Antworten, die eine Nachfrage erfordert hätten, kann man nur selten dadurch wettmachen, dass man sie an einer späteren Stelle des Interviews stellt. Unsere Empfehlung lautet daher, dem Muster von Günter Gaus folgend: quasi-live. Das Interview wird zwar aufgezeichnet, ist aber nur um 1-2 Min. länger als die gesendete Fassung. Gaus' Interviews gingen stets ausführliche Recherchen und Gespräche mit den befragten Personen voraus. Damit hat er aber seine Neugier nicht verloren, sondern kann die Recherchen in den ersten Teil der Frage nehmen, während die eigentliche Frage seine Folgerungen enthält, seine Annahmen darüber, was die Person bewegt und antreibt. Von den Empfängern verlangt dies, konzentriert zuzuhören.

In unserem letzten Beispiel (52) tritt ein Interviewer auf, der im Grunde sein Handwerk versteht. Er erfragt viele interessante Aspekte, mit zum Teil eleganten Übergängen und dem richtigen Ton, wobei er nicht jedes Angebot der Befragten annimmt. Das könnte man als „heroische Beschränkung“ prämieren, wenn er sich im Gegenzug dafür nicht zu einem Thema hätte verleiten lassen, das den Hörern und Hörerinnen gar nicht versprochen war; so bleibt ihm keine Zeit, sich der angekündigten Literaturwissenschaftlerin und ihrem neuen Buch zu widmen.

Interview 52

SWR1 Leute Night, 10. 1. 2014

Stefan Siller – Inge Jens, Literaturwissenschaftlerin

I: Inge Jens, die Latur… Literaturwissenschaftlerin, ThomasMann-Expertin und lange Jahre, Jahrzehnte mit Walter Jens, dem letzten Jahr Verstorbenen verheiratet. Schönen Guten Tag Frau Jens! Geht's Ihnen einigermaßen gut? Was macht der Ischias?

B: Der wird demnächst hoffentlich repariert werden.

I: Der wollte nicht freiwillig zur Ruhe kommen. Jetzt… das hat

324 Interviews zur Person

er jetzt davon.

B (gleichzeitig): Der geht nicht freiwillig. Also jetzt hat ihm ein bedeutender und netter Chirurg zugeredet bzw. mir zugeredet

und ja ich hoffe, er wird beseitig werden. 3

I: Ja das hat der Ischias jetzt davon. Wenn er nicht von alleine geht, dann muss man ihm mit dem Messer kommen. Wir reden heute über Mann, also auch über Ihren Mann und über Thomas Mann, aber vor allen Dingen natürlich über Sie. Über das Alter einer Frau redet man ja nicht, ne?

B: Warum nicht?

I: Ja, das hab ich mal so gelernt.

B: Ja, ich finde es Blödsinn. Warum? Also Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau schließt natürlich auch aus, wenn man über Alter von Männern redet, dann darf man doch über das Alter von Frauen reden.

I: Na ich kann mir gar nicht trauen, zu sagen, wie alt Sie sind. Weil, das sieht man nicht und das merkt man nicht.

B: Ja, sagen Sie's. Ich mein, ich hab... I: Sie wissen's ja besser als ich. (lacht)

B: (lacht) Ich dachte, Sie hätten das so bei Ihren Akten. Also ich

ich werde demnächst, nächsten Monat 87.

I: Ich wollte es nicht sagen, weil ich es nicht glauben konnte, aber ich wusste, dass Sie bald Geburtstag haben.

B (gleichzeitig): Ja ja. Ist ja ist ja keine Schande. I: Wie feiern Sie Geburtstag?

B: Vermutlich in der Klinik.

I: Zusammen mit dem Chirurgen und dem Ischias? B: Hoffentlich ohne Ischias und mit dem Chirurgen.

I: (lacht) Ok. Ja das hätten wir auch anders regeln können, oder?

Ist Ihnen der Geburtstag nicht so wichtig?

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B: Der ist mir im Augenblick überhaupt nicht wichtig. Wichtig

ist, dass mir ein Arzt gesagt hat, ich kann Ihnen helfen. Und dann

richte ich mich doch nach dessen Termin. Was soll dieser Ge-

burtstag?

I: (lacht) Ja und wenn's einem dann zum Geburtstag oder kurz

danach womöglich schon besser geht, dann ist es ja auch ein

schönes Geburtstagsgeschenk.

B (gleichzeitig): Ja eben. Ja ist doch gut. Also insofern, ich bin

ganz zufrieden.

I: (lacht) Ja. Ok. Wir reden noch über Schreibtische heute. Hab

ich mir vorgenommen. Weil Sie ja ein ganzen Buch geschrieben

haben und das heißt: Am Schreibtisch. Thomas Mann und seine

Welt. Ist ne nette Idee. Eine, einen Mann, die Geschichte eines

Mannes, die Ansichten eines Mannes an so einem Gegenstand

festzumachen. Das ist bei Thomas Mann ja was besonderes, weil

der Schreibtisch ja immer mit umgezogen ist. Was ich… nach

Frankreich, in die Schweiz, in die USA und da auch mehrmals

umgezogen ist.

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B: Ja es ist schon ziemlich einmalig, dass ein Immigrant oder dass es einem Immigranten gelingt seinen Schreibtisch durch die

vielen Stationen seiner Immigration wirklich mit sich zu nehmen.

Nicht eben ein sehr typisches Immigrantenschicksal. Auch eins

der Punkte, die mich gereizt hat. Thomas Mann, der Vorzeige-

immigrant und ein Mann, der seinen Schreibtisch von München,

über Zürich, über Princeton bis nach Kalifornien und wieder

zurück an den Zürichsee nach Erlenbach und schließlich nach

Kilchberg transportieren lassen kann, mit sich führt sozusagen,

ist nicht eben das, was man sich unter einem Immigrations-

schicksal vorstellt.

I: Er ist ja auch kein normaler Immigrant gewesen eigentlich. Er

konnte sich das auch leisten, ne?

B: Ja also. Ich weiß nicht, ob man im Ansatz da so unterschieden

sind. Er hat nicht weniger unter der Immigration gelitten als

andere auch. Es ist ihm nie so schlecht gegangen wie den meisten anderen Immigranten. Es ist ihm überhaupt nicht schlecht gegangen. Er hatte eine Frau, die immer zunächst dafür sorgte, dass es ihm nicht schlecht ging. Und die darin auch wirklich genial und auch erfolgreich war. Außerdem war er natürlich ein, durch den Nobelpreis sowieso, im Ausland anerkannter Autor. Knopf in den USA hat ihn übersetzt. Er hatte ein Konto in den USA, wenn das auch nicht sehr hoch war. Und er fand eine sehr begüterte

Gönnerin in den USA, damit hatte er ausgesorgt. 9

I: Ein neues Buch über Thomas Mann und seine Welt anhand seines Schreibtisches. Am Schreibtisch, heißt ja auch heute Abend, sehen Sie ja auch am Stuttgarter Literaturhaus. Im Gespräch mit dem Kollegen Nies zu diesem Thema. Und Sie haben, über Schreibtische können wir ja gleich auch noch reden, sie haben auch gerad einen Umzug hinter sich. (lacht) Kann ich auch mal fragen, wie Sie das dann gehalten haben? Aber über Tagebücher wollt ich dann ja auch noch mit Ihnen reden. Schreiben Sie selbst Tagebuch?

B: Nein. Ich habe zwar angefangen eine kurze Zeit getan und hab es dann wieder aufgegeben. Warum könnte ich Ihnen gar nicht genau sagen. Wahrscheinlich einfach, weil mir die Zeit gefehlt hat oder ich mir die Zeit nicht genommen habe, um mal präzise zu sein. Warum weiß ich nicht. Vielleicht hab ich mich selbst nicht so wichtig genommen. Und es muss...

I (gleichzeitig): Es muss ja auch niemand Tagebuch schreiben.

(lacht)

B: Nein, es ich hab mich auch nie gedrängt gefühlt. Ich hab ne Zeit lang es mal versucht, weil ich die Form... Also ich selber lese gerne Tagebücher. Und ich finde, die Form des Tagebuchs, wenn es denn nicht sehr larmoyant und und persönlich und ungekonnt ist... Aber Tagebücher von, von Menschen, die schreiben können und die auch in der Lage sind ihre Gefühle diszipliniert sozusagen zum Ausdruck zu bringen, die lese ich schon sehr gerne.

I: Und Sie haben ja die von Thomas Mann auch herausgegeben. Was heißt sehr diszipliniert? Ich dachte im Tagebuch da kann man einfach so sein, wie man will. Man muss ja eigentlich nicht so schreiben, als würde es der Nachwelt erhalten.

B: Naja also die Thomas Mann Tagebücher sind nun, das glaub

ich nachweisen zu können, eindeutig mit Blick auf die Nachwelt

geschrieben. Es kenne mich die Welt, da können Sie Platon er-

gänzen, auf dass Sie mich, dass Sie mir verzeihe. Das ist sicher-

lich die Motivation gewesen. Ja also ich bin davon überzeugt,

sind nicht alle davon überzeugt, aber ich glaube sogar, beweisen

zu können, ist vielleicht etwas zu arrogant gedacht, aber aber für

mich steht es sehr fest und ich glaube auch, sehr viele Indizien

dafür aufführen zu können, dass Thomas Mann seine Tagebücher

in Hinblick auf eine spätere Veröffentlichung geschrieben hat.

Spätere, er hat sie versiegeln lassen. Erst 25 Jahre nachher das

geändert. 20 Jahre nach meinem Tode zu öffnen. Aber auch im

Tagebuch steht, „heitere Entdeckungen dann“. Also er hat sich

das schon vorgestellt (lacht) wie die Nachwelt sich darauf stür-

zen wird und was die Nachwelt daraus heraus lesen wird und wie

die Nachwelt, anhand dieser Tagebücher, eventuell sein seine

Person rekonstruieren oder die Ansicht wird seine Person revi-

dieren würde. Das hat ihm sicherlich Spaß gemacht.

I: Ich finde das Tagebuch deswegen ein so besonderes Mittel

oder auch Ding, weil es ist auf der einen Seite das Intimste was ein Mensch hat zum Aufschreiben, denke ich mal. Und auf der anderen Seite wird es dann auch wieder veröffentlicht. Bleiben

wir beim Intimen. Haben Sie schon mal in ein fremdes Tages-

buch reingeguckt, ohne dass es der Welt veröffentlicht wurde?

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B: Ich habe jetzt in die Tagebücher meines Mannes herein ge-

schaut.

I: Nach seinem Tod.

B: Nach seinem Tod. Naja auch vorher hat er daraus vorgelesen,

aber das enthält nur Fakten. Also er hat mich gebeten sie nach seinem Tode zu verbrennen. Das werde ich tun. Ehm aber der Umwelt geht nichts verloren, sondern er hat für sich nur jeden

Tag, also ganz klassisch… sowie sowie zu Besuch, ich habe jetzt

auf auf Bitten einer Germanistin nachgeschaut, wann war Zelern

bei euch. Nech. Also da steht dann, wenn Sie ungefähr das Jahr

wissen, dann... nech.

(…)

I: Über 60 Jahre waren Sie verheiratet und die letzten zehn Jahre davon war Ihr Mann krank. Ich glaube die letzten fünf, sechs Jahre richtig schwerkrank und Sie haben, glaub ich, die richtige Entscheidung getroffen, zu der Mut gehört hat, damit auch nicht hinter dem Berg zu halten, sondern das nicht zu verstecken, sondern auch darüber zu reden. Wer hat Ihnen das eigentlich vorgeworfen?

B: Das ich das getan hab? Oh sehr viele also die Öffentlichkeit schlecht hin. Wobei es auch andere gab. Es gab eine große Diskrepanz zwischen Äußerungen. Zum Beispiel wütenden Briefen im Ärzteblatt im deutschen Ärzteblatt. Das hat mich damals am meisten getroffen kann ich nicht sagen, aber aber aber irritiert.

I (gleichzeitig): Dass die Ärzte wollten nicht, dass man über Krankheit redet?

(… es folgen vier Minuten zum Krankheitsbild…)

I: Sie haben es mal so formuliert: „Ich habe ihm geholfen zu leben.“ Ich glaube, das ist ein ganz entscheidender Satz auch in

dieser...

B (gleichzeitig): Ich habe mich bemüht ihm zu leben zu helfen.

I: Es gibt so unterschiedliche Arten von Demenz und die Krankheit ist ja immer noch nicht völlig erforscht.

(… weitere 12 Minuten zur Krankheit)

I: Wir haben über Walter Jens, Ihren Mann gesprochen, mit dem Sie über 60 Jahre verheiratet war und der zum Schluss dann doch sehr krank war. Sagen Sie, sind Sie eigentlich mal wegen Nötigung angeklagt oder sogar verurteilt worden?

B: Ach so ja, einmal wegen... I: (lacht) Da war doch was ne?

B: Ja doch doch. Wir hatten einmal zwei amerikanische Deserteure versteckt. Einen schwarzen, ein farbigen Soldaten und eine weiße Soldatin...

I (gleichzeitig): Sie machen Sachen.

B: ...und das hat ein Nachbar denunziert und irgendwie nach NATO-Truppenvertrag haben wir dann eine Gerichtsverhandlung gehabt und haben das natürlich mit Glanz und Gloria verloren. Klar. Es ist uns teuer zu stehen gekommen. Wir hatten eine ich weiß nicht, eine sehr, sehr hohe Geldstrafe, aber es wurde dann der Richter war nett und sagte ja Sie können… jedenfalls geht das Geld an die Bosnien-Hilfe und da dachte ich, naja gut, hart blieb es dennoch, aber...

I (gleichzeitig): Upsa. Sie haben nur keine Spendenquittung dafür bekommen. (lacht)

B: Nein, die Spendenquittung haben wir nicht gekriegt. (lacht) Aber, das war das war natürlich von dem Richter aus gesehen durchaus nett und hat uns die Zahlung, die uns sehr schwer fiel, etwas erleichtert.

I: Und verhaftet worden sind Sie auch? B: Nicht da, nicht da.

I: Ne aber bei einer anderen Gelegenheit. B: Ja ja bei einer normalen Blockade.

I: (lacht) Nicht jeder wird in seinem Leben ab und an mal verhaften.

B: Nein, nein, nein. Das war ja aber da damit musste man rechnen. Das im Grunde wollten wir es ja auch, denn wir wollten ja vor Gericht gestellt werden. Und wir wollten ja vor Gericht unsere Argumente vorbringen können. Insofern wir wollten ja die Öffentlichkeit. Also wir können uns da nicht beschweren.

I: Sie wollten vor allen Dingen was erreichen?

B: Wir wollten Aufklärung, wir wollten den Abzug dieser Atomraketen erreichen, nech, da oben in Mutlangen, wo wir waren. Und es ist ja auch gelungen. Ich war neulich nochmal da ist ein wunderbares Neubaugebiet. Mit lauter kleinen weißen sehr schönen, eher an Afrika denn an die Schwäbische Alp, erinnernden Villen oder Villinchen, also das ist sehr wohnlich jetzt da oben

330 Interviews zur Person

geworden. Und man, wenn man Fernsehaufnahmen da oben machen will, dann muss man schon die Bunkertüren suchen. Von den dann Zeitzeugen noch irgendetwas berichten können. Also es ist ein wirklich ziviles Gelände geworden und das ist eine Sache, die mich mit großer Befriedigung erfüllt.

I: Das ist schön. Es gibt sicher noch mehr Sachen, hoffe ich jedenfalls, die Sie mit Befriedigung erfüllen. (lacht)

B: Ja ich denke gerne an mein Leben zurück. Es war ein schönes, ein begnadetes, wenn Sie es so wollen, ein glückliches Leben.

I (gleichzeitig): Wunderbar.

I: Schön, wenn man das von sich sagen kann. Ich würde gerne auch noch ein paar Stunden über Ihr Leben reden. Sie sind zum Beispiel im Krieg aufgewachsen. Gerade in dem Alter 12 bis 18 in Kriegszeiten ist auch sehr spannend. Können wir vielleicht ein anderes Mal nachholen, weil für heute geht leider unsere Sende-

zeit zu Ende. (lacht) 13

B: Ja. (lacht)

I: Ich bedanke mich sehr herzlich, dass Sie Zeit für uns hatten.

B (gleichzeitig): Die hat mich geprägt die Kriegszeit und das war aber nicht zu meinem Schaden.

I (gleichzeitig): Das glaube ich.

I: Gut. Vielen Dank für das Gespräch.

Anmerkungen

1: Trotz Doppelfrage – die zweite Frage öffnet, guter persönlicher Einstieg.

2: Warum nimmt der I das Angebot („demnächst hoffentlich“) von B nicht an?

3: B vollendet ihr Angebot also ohne gefragt zu werden. Wenn I schon den Ischias anspricht, dann sollte er das nicht nur als Nachweis seiner Recherche benutzen.

4: I verspricht, vor allem über B zu reden. Und nachdem er sie in der Anmoderation zuerst als Literaturwissenschaftlerin vorgestellt hat, dürfen E zu Recht erwarten, dass das Interview bei diesem Aspekt seinen Schwerpunkt hat. Doch leider….

5: B geht auf die Metaebene und das gemeinsame Lachen klappt endlich.

6: Gut so. Jetzt geht der I noch näher an der Person ran, in dem er eine Bewertung einfordert.

7: Keine Frage. Also eine sehr offene Sprechaufforderung. Könnte eine Fundgrube werden.

8: Schade, dass der I die Fundgrube nicht nutzt. Das Angebot („die mich gereizt hat“) bleibt ungenutzt. Stattdessen wird über Thomas Mann gefragt.

9: Das nächste Angebot von B (unterstrichen) – jedenfalls eines, dass I später, wenn er über ihr Verhältnis zu Walter Jens reden wird, nutzen könnte, um wieder über Inge Jens zu sprechen. Im Folgenden unterstreichen wir nur noch die Angebote der B kommentarlos.

10: Sehr elegante Überleitung zum Thema: B und Walter Jens.

11: Leider verlässt der I jetzt die B und redet mit ihr zwölf Minuten nur noch über das Krankheitsbild „Demenz“.

12: An sich eine sehr gute Idee, um wieder zur Person der B zurück zu kehren. Aber leider…überhört der I auch hier ein Angebot.

13: Viele interessante Passagen und teilweise auch mit sehr hilfreichen Eingriffen des I, aber eben auch ein Interview, das sich zu lange mit der Demenz beschäftigt und deshalb keine Zeit hat, sich der Literaturwissenschaft und dem Mann'schen Schreibtisch zu widmen.

 
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