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4.5.3 Fortführung von Projekten und Veranstaltungsformaten

Nach 2011 werden einige Ausstellungen der Museen weitergeführt, die im Rahmen von Stadt der Wissenschaft initiiert wurden (s.o.). Dies ist mit Blick auf die nachhaltige Zielerreichung wichtig.

Zum Ende des Wissenschaftsjahres habe das NHM mit großer Unterstützung durch seine Partner eine Reihe von Ausstellungen eröffnet[1]. Im Folgejahr liefen noch viele der Ausstellungen weiter und Folgeausstellungen starteten, wie Natura 2000 oder Gifttiere.

Auch Aktivitäten des RGZM würden über 2011 hinaus fortgeführt. So habe die Firma Schott die Dauerausstellung im Schifffahrtsmuseum unterstützt, die auch weiterhin zugänglich sei. Der Direktor berichtet zudem:

„Es gibt einige Sachen, die extra für das Wissenschaftsjahr konzipiert worden sind, die weiterlaufen. Das ist z.B. unsere Installation Kriminalarchäologie, die am Bahnhof war auf der oberen Ebene. Wo etwa – zumindest nach Schätzungen der Bahn – drei Millionen Menschen vorbeigegangen sind und die jetzt als kleine Wanderausstellung durch die Lande geht“ (MD I).

Moving Types, die Typographie-Ausstellung von Gutenberg-Museum und FH Mainz, werde ebenfalls fortgeführt. Die Ausstellung werde weiterziehen, zunächst zum Kooperationspartner, der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg.

„Und dann haben wir drei, als Kooperationspartner, jetzt tatsächlich auch solche Exposés erarbeitet, wo wir die Ausstellung anbieten können, auch im Ausland. Also die dann quasi käuflich erworben wird, sodass man sagen kann, von Mainz aus geht die jetzt auch in andere Länder und macht damit auch Werbung. Und da wir das Logo immer wieder eingebracht haben oder darauf hinweisen: ‚Ein Projekt im Rahmen Stadt der Wissenschaft', wird die Idee Stadt der Wissenschaft nochmal transportiert und mit Leben erfüllt“ (MD III).

Auch die Ausstellung on type sei sehr erfolgreich verlaufen und werde von der Stadt Berlin übernommen. Dies seien schöne Erfolge, die aus dem Jahr Stadt der Wissenschaft erwachsen seien. Durch die finanzielle Unterstützung des Landes und der Stadt sowie verschiedener Sponsoren sei es möglich gewesen, diese Projekte im Rahmen des Wissenschaftsjahres zu realisieren. Künftig könnten Projekte mit Drittmitteln verwirklicht werden. Die Befragte berichtet:

„Wir sind auch schon wieder konkret dabei – grade mit der Fachhochschule – Projekte zu planen und dann über Dritte Gelder einzuwerben. Die Konstellation ist jetzt natürlich eine andere. Weil Stadt der Wissenschaft gibt es ja in dem Fall nicht mehr, aber es gibt ja dann auch Sponsoren oder andere Geldgeber. Insofern geht es erst einmal darum, Kontakte, die jetzt persönlich geschaffen worden sind, aufrechtzuerhalten und auszubauen“ (MD III).

Zwischen Gutenberg-Museum und FH Mainz habe es darüber hinaus eine ganze Menge flankierender Projekte gegeben, die noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt seien, weil sie im Entstehen seien.

  • [1] 17. November 2011: bunt?! Farbenwelt erleben!, 6. Dezember 2011: Klimazeugen, 12. Dezember 2011: Wie ein Medikament entsteht
 
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