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Säule 3. Schauplätze des Wissens: Mainzer Museen

Zur Messung der Zielerreichung im Bereich der Säule 3. Schauplätze des Wissens (Etablierung einer Wissenskultur, vgl. Kap. 3.3) wurden die Direktoren von drei großen Mainzer Museen[1] (dem RGZM sowie zwei städtischen, dem NHM und dem Gutenberg-Museum) befragt, die zugleich Forschungseinrichtungen darstellen und sich im Wissenschaftsjahr mit Projekten und Ausstellungen engagierten. Vor dem Hintergrund der genannten Ziele standen im Rahmen von Stadt der Wissenschaft entstandene Projekte bzw. Ausstellungen sowie neue Vernetzungen zu Wissenschaftseinrichtungen im Mittelpunkt des Interesses. Zudem wurden die Museumsdirektoren befragt, in welcher Weise ihre Einrichtung sowie die Stadt Mainz vom Titelgewinn profitiert haben.[2] Die Gespräche wurden nach Ende des Wissenschaftsjahres im Juli und August 2012 durchgeführt.

Im Rahmen der Untersuchungen wurden zusammenfassend insgesamt 39 Interviews mit 23 verschiedenen Experten geführt, zudem haben drei Personen den Gesprächsleitfaden schriftlich beantwortet. An der ersten Online-Befragung der AK-Mitglieder nahmen 56 Personen teil, an der zweiten 54. An der Online-Befragung zum Transfercafé beteiligten sich 38 Unternehmen. Tabelle 9 gibt abschließend einen Überblick über die durchgeführten Befragungen.

Tabelle 9: Evaluation Stadt der Wissenschaft 2011 – Übersicht über die durchgeführten Befragungen

Befragungsrunde

Befragungszeitraum

Methode und befragte Akteure (Anzahl)

Anzahl der Befragten

Gesamtbefragung

Befragungsrunde I

09.2010

bis 05.2011

Schriftlich:

Ÿ Vorsitzender des Kuratoriums / Oberbürgermeister der Stadt Mainz (1)

Interviews:

Ÿ Lenkungsausschuss (3)

Ÿ AK-Leiter (6)

Ÿ Projektkoordination (1)

Online-Befragung:

Ÿ AK-Mitglieder (n = 56)

67

Befragungsrunde II

05.2012

bis 03.2013

Schriftlich:

Ÿ Vorsitzender des Kuratoriums / Oberbürgermeister der Stadt Mainz (1)

Interviews:

Ÿ Lenkungsausschuss (4)

Ÿ AK-Leiter (6)

Ÿ Projektkoordination (1)

Ÿ Sprecher der Wissenschaftsallianz / FH-Präsident (1)

Online-Befragung:

Ÿ AK-Mitglieder (n = 54)

67

Säule 1. Transferstelle Bildung

Befra-

08.2011

Interviews:

3

gungs-

bis

Ÿ Initiatoren der Transferstelle (2)

runde I

11.2011

Ÿ Koordinator der Transferstelle (1)

Befra-

11.2012

Interviews:

2

gungs-

bis

Ÿ Initiator der Transferstelle (1)

runde II

12.2012

Ÿ Koordinator der Transferstelle (1)

Befragungsrunde

Befragungszeitraum

Methode und befragte Akteure (Anzahl)

Anzahl der Befragten

Säule 2. Transfercafé

Befragungsrunde I

03.2011

bis 04.2011

Interviews:

Ÿ Ansprechpartner der am Transfercafé beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen (5)

5

Befragungsrunde II

03.2012

bis 03.2012

01.2013

Interviews:

Ansprechpartner der übrigen am Transfercafé beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen (4)

Schriftlich:

Ansprechpartner einer am Transfercafé beteiligten wissenschaftlichen Einrichtung (1)

Online-Befragung:

Ÿ Unternehmen (n = 38)

43

Säule 3. Museen

Befra- 07.2012 Interviews:

gungsrunde bis Ÿ Museumsdirektoren (3) 08.2012

3

Die eigenen Ergebnisse werden mit denen verglichen, die im Rahmen des Forschungsprojektes Standortentwicklung durch Wissensnetzwerke der Fachhochschule Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Stifterverband erzielt wurden. Hierbei wurden Städte nach Effekten befragt, die aus der Bewerbung um den Titel Stadt der Wissenschaft resultierten (vgl. HOHN und MEYER 2010; vgl. Kap. 3.1).

  • [1] Informationen zu den Museen siehe Kapitel 4.5
  • [2] Gesprächsleitfaden der Museumsdirektoren siehe Anhang Nr. 12
 
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