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1 Einleitung

Vor dem Hintergrund des strukturellen Wandels, der sich im ausgehenden 20. Jahrhundert in zahlreichen hochindustrialisierten Ländern der Welt von der Industriegesellschaft zu einer neuen Gesellschaftsform vollzogen hat, die weitläufig als Wissensgesellschaft bezeichnet wird, etabliert sich Wissen als einer der bedeutendsten Produktions-, Wirtschafts-, Standortund damit Zukunftsfaktoren des 21. Jahrhunderts (vgl. u.a. BEHR 2004: 223; vgl. SCHÄTZL 2003: 203). Entsprechend der hohen wirtschaftlichen Bedeutung des Faktors Wissen hat der Wissensbegriff seit den 1990er Jahren eine breite gesellschaftspolitische Aufmerksamkeit gewonnen. In der Forschungs-, Innovationsund Bildungspolitik finden sich zahlreiche Initiativen, die Wissen in den Vordergrund stellen (TATA 2004: 31). Auf internationaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene wird verstärkt um die Ressource Wissen konkurriert – einerseits in Form von institutionellen Wissensträgern, wie Hochschulen sowie privaten und öffentlichen Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen, andererseits in Form von Wissenschaftlern [1] sowie anderen hochqualifizierten Arbeitskräften bzw. Berufsgruppen – gleichzeitig wird um Fördergelder geworben (HOHN et al. 2008: 18). Auch Städte erhoffen sich von einer Fokussierung auf eine wissensbzw. wissenschaftsbasierte Stadtentwicklung [2] ökonomische Prosperität durch positive Wachstumsund Beschäftigungseffekte erzielen zu können, ihre Wettbewerbsund Zukunftsfähigkeit zu sichern und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern[3]. Sie versuchen daher günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, um Standortentscheidungen von Wissensträgern für sich gewinnen zu können. Zentrale Anliegen sind neben der Anwerbung und Bindung externer Wissensquellen die Nutzung endogener Wissensressourcen (die bspw. in Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen vorhanden sind) und damit verbundene Innovationspotenziale der Stadt. Auch Ausund Weiterbildungsprozesse sind von zentraler Bedeutung, da sie für die Zurverfügungstellung von Humankapital [4] Sorge tragen (HEIDENREICH 2002: 1; KUJATH et al. 2008: 10f.).

Im Rahmen der Entwicklung wissensbasierter Stadtentwicklungsstrategien wird auf theoriegeleitete Konzepte rekurriert. Ausgangspunkt sind Forschungen über die Ressource Wissen in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, bspw. den Wirtschafts-, Sozialund Raumwissenschaften, bei denen im Mittelpunkt steht, wie Wissen entsteht, verbreitet wird und Anwendung findet, bzw. in Innovationen [5] überführt wird und damit zu wirtschaftlichem Wachstum beitragen kann. Die Annahme, dass durch räumliche Nähe und Netzwerkaktivitäten begünstigter Wissensaustausch und Lernprozesse die Innovationsfähigkeit bzw. Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie Einrichtungen und damit Städten und Regionen fördern, bildet die Grundaussage zahlreicher theoretischer Ansätze[6]. Dies gilt auch für eine Reihe regionalökonomischer Konzepte, wie dem Clusterkonzept, dem Kreativen Milieu oder der Lernenden Region (s. Kap. 2.2.3, 2.2.4 und 2.2.5), die sich bereits seit den 1980er Jahren zu wichtigen Ansätzen innerhalb der Wirtschaftsgeographie entwickelt (vgl. HAAS und NEUMAIR 2007: 95) und Eingang in die Strategien von Stadtund Regionalplanung sowie Wirtschaftsförderungseinrichtungen gefunden haben (GÄRTNER 2004; STERNBERG et al. 2004). In ihrer Umsetzung werden wichtige Entwicklungschancen gesehen, weshalb auch zahlreiche Forschungsprogramme auf Länder-, Bundesund EU-Ebene hierauf basieren. Weitere Ansätze, die vor dem Hintergrund eines veränderten Innovationsprozesses auf Vernetzung unterschiedlicher Akteure bzw. gesellschaftlicher Teilbereiche abzielen und die konzeptionelle Grundlage für wissensbasierte Stadtentwicklungsstrategien bilden, sind bspw. das Triple Helix-Modell sowie die neue Form der Wissensproduktion, Modus 2 (s. Kap. 2.1.2). Wissenschaftseinrichtungen, insbesondere Hochschulen, geraten bei diesen Konzepten als wichtiger Akteur in den Fokus. Aus regionalökonomischer Sicht steht im Mittelpunkt, die in einer Stadt vorhandenen Wissenschaftseinrichtungen entsprechend zu aktivieren und ggf. umzustrukturieren, sodass sie einen höheren Beitrag zur Stadtentwicklung und zum regionalen Wirtschaftswachstum leisten (vgl. KRUPA und SCHMIDT 2009; FRANZ et al. 2002; s. Kap. 2.3.2). Für Städte, die sich durch den Standortfaktor Wissen profilieren wollen, besitzt zudem hohe Relevanz, Konzepte zu entwickeln, die dazu führen, Humankapital bzw. Wissensträger für den Standort zu gewinnen und an ihn zu binden, d.h. zu einem sogenannten sticky place (MARKUSEN 1996) zu werden. Die Frage nach erwünschten Standortqualitäten von Wissensträgern hat zu neuen Standorttheorien bzw. Überlegungen zur Standortwahl geführt.[7] Während früher die klassischen harten Standortfaktoren, wie Infrastruktur, Arbeitskräfteangebot und Förderstrukturen wie Subventionen im Mittelpunkt standen und von der Strukturund Regionalpolitik gefördert wurden, erfahren seit den 1980er Jahren weiche Standortfaktoren, wie Stadtimage, Lebensqualität sowie Netzwerke und Branchenkontakte größere Aufmerksamkeit.

Die erwähnten sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und raumwissenschaftlichen Ansätze deuten bereits auf die unterschiedlichen Aspekte und die Komplexität von Prozessen im Rahmen der Förderung von Wissensstädten hin. Aus den Ansätzen lassen sich konkrete Handlungsfelder und Strategien für Städte ableiten, die sich als Wissensstadt positionieren wollen (s. Kap. 2.3.4). Gegenstand der vorliegenden Dissertation ist, unter Bezug auf diese unterschiedlichen theoretischen Konzepte, die empirische Untersuchung von Prozessen im Bereich der wissenschaftsbasierten Stadtentwicklung am Beispiel der Stadt Mainz vor dem Hintergrund ihrer Auszeichnung zur Stadt der Wissenschaft 2011.[8]

Die Stadt Mainz folgt mit einer Ausrichtung auf Wissensträger und – gemäß den neueren regionalökonomischen Ansätzen – der Etablierung von Netzwerken zwischen regionalen Akteuren dem Konzept der wissenschaftsbasierten Stadtentwicklung. Der Standort Mainz weist eine hohe Dichte wissenschaftlicher Einrichtungen und forschender Unternehmen auf. Die Lage im Rhein-MainGebiet, die gute Infrastruktur – auch bildungstechnisch – und die Attraktivität der Stadt sorgen zudem für günstige Voraussetzungen, weitere Wissensträger zu gewinnen und an sich zu binden.

Im Rahmen der Ausrichtung auf Wissenschaft konnten sich – in verstärktem Maße seit 2000 – Initiativen, Veranstaltungsformate und Anlaufstellen etablieren, wobei sowohl Wissenschaftskommunikation als auch Kooperationen anderer gesellschaftlicher Teilbereiche mit Wissenschaftseinrichtungen in Mainz Tradition haben, bspw. mit Blick auf Veranstaltungsreihen wie Universität im Rathaus, die bereits seit über 30 Jahren existiert. Diese genannten Aspekte bergen erhebliche Potenziale mit Blick auf die Etablierung als Wissenschaftsstadt (vgl. Kap. 2.3.4).

Für das Jahr 2011 hat Mainz den Titel Stadt der Wissenschaft des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. [9] erhalten. Von 2005 bis 2012 zeichnete der Stifterverband im Rahmen eines kompetitiven Verfahrens jährlich eine Stadt mit diesem Titel aus, die den Faktor Wissenschaft in besonderem Maße für ihre Weiterentwicklung nutzen möchte (s. Kap. 3.1). Der Wettbewerb verdeutlicht beispielhaft die wachsende Bedeutung von Wissenschaft für die Stadtentwicklung.

Der Fokus des Antrags, den die Stadt Mainz im Rahmen der Ausschreibung Stadt der Wissenschaft 2011 eingereicht hat, liegt auf dem Thema Netzwerke: bestehende sollen unterstützt, neue geknüpft werden. Für die Bereiche Bildung und Wirtschaft sind bspw. Vernetzungsund Transferstellen geplant (s. Kap. 4.3 und 4.4), die als Grundstein für den Aufbau dauerhaft funktionierender Netzwerkstrukturen zwischen Bildung und Wissenschaft bzw. Wirtschaft und Wis- senschaft dienen sollen. Mithilfe des Titelgewinns strebt die Stadt Mainz an, ihr Profil als Wissenschaftsstadt zu stärken und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

Vor dem Hintergrund der Auszeichnung zur Stadt der Wissenschaft 2011 und der Hauptannahmen der zentralen, konzeptionellen Ansätze – nach denen sich Wissen und seine Träger zu den entscheidenden Faktoren einer erfolgreichen Stadtund Regionalentwicklung etablieren und nach denen es gilt, Wissensträger bspw. durch Lernprozesse entsprechend zu aktivieren – wird im Rahmen der Dissertation untersucht, inwiefern der Titelgewinn als Motor für die Weiterentwicklung und Stärkung des Profils von Mainz als Wissenschaftsstadt beitragen kann. Mit Blick auf diese Forschungsfrage werden die folgende Vorgehensweise und der folgende Aufbau gewählt:

In der Einleitung (Kap. 1) erfolgt eine Einführung in die Thematik mit Blick auf den aktuellen fachspezifischen und öffentlichen Kontext. Zielsetzung, konzeptioneller Hintergrund, bisherige Entwicklungen innerhalb des Untersuchungsraums und die untersuchungsleitende Fragestellung wurden skizziert. Es folgt eine Übersicht über Inhalt und Struktur der Arbeit.

Im zweiten Kapitel werden mittels einer Auswertung einschlägiger Literatur die konzeptionellen Ansätze dargestellt. In einem ersten Schritt werden begriffliche Grundlagen gelegt, in einem zweiten Schritt zentrale regionalökonomische Konzepte sowie weitere theoretische Ansätze und Modelle vorgestellt, die die konzeptionelle Grundlage wissensbasierter Stadtentwicklungsstrategien bilden. In einem dritten Schritt wird zunächst der Zusammenhang von Wissen bzw. Wissenschaft und Stadtentwicklung und damit die Frage geklärt, auf welche Weise die Fokussierung auf Wissenschaft zur Entwicklung von Städten und Regionen beiträgt. Es wird herausgearbeitet, welche Faktoren zur Herausbildung einer Wissensstadt führen bzw. welche Handlungsfelder bestehen, um Städte als Wissensstädte zu etablieren. Konkrete Konzepte wissensbasierter Stadtentwicklung schließen sich an. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung aller in Kapitel 2 vorgestellten Konzepte. Hierbei wird auf ihren Anwendungsbezug sowie das Querschnittsthema Netzwerke eingegangen.

In Kapitel 3 folgt die Darstellung des Untersuchungsgegenstands. Sie beinhaltet Informationen zur Ausschreibung Stadt der Wissenschaft des Stifterverbands sowie Ergebnisse bisheriger Evaluationen und Reflexionen des Wettbewerbs, insbesondere des Forschungsprojektes Standortentwicklung durch Wissensnetzwerke der Fachhochschule Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Stifterverband (vgl. HOHN und MEYER 2010). Hierbei wurden Wirkungen einer Bewerbung um den Titel Stadt der Wissenschaft auf Städte eruiert und diese anhand der Ergebnisse verschiedenen Gruppen zugeordnet. Es schließt sich eine Beschreibung des Untersuchungsraumes an, unter besonderer Berücksichtigung der Ausgangslage der Stadt Mainz hinsichtlich einer wissenschaftsbasierten

Stadtentwicklung. Eine Vorstellung des im Rahmen des Antrags um den Titel Stadt der Wissenschaft erarbeiteten Konzepts der Stadt Mainz zur Weiterentwicklung als Wissenschaftsstadt schließt das Kapitel ab.

Ausgehend von den konzeptionellen Grundlagen und den Ausführungen zum Untersuchungsgegenstand widmet sich das vierte Kapitel der Evaluation des Gesamtprojektes. Zunächst erfolgen Ausführungen zur Wahl der konzeptionellen und methodischen Vorgehensweise. Die untersuchungsleitenden Fragen werden vorgestellt. Es folgt die Darstellung der Untersuchungsergebnisse, die überwiegend qualitativ, durch umfangreiche Experteninterviews mit einer Reihe zentraler Akteure der Stadt bzw. allen Einheiten der Organisationsstruktur von Stadt der Wissenschaft 2011 und ergänzend durch Online-Befragungen verschiedener Gruppen zu Beginn und nach Durchlaufen des Wissenschaftsjahres gewonnen wurden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Effekten und nachhaltigen Wirkungen, die sich im Sinne einer wissenschaftsbasierten Stadtentwicklung durch den Titelgewinn für Mainz ergeben haben, wobei der Entwicklung von Netzwerken zwischen den einzelnen Akteuren aus den Bereichen Stadt, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Öffentlichkeit besondere Beachtung geschenkt wird. Auch wird geprüft, ob sich Maßnahmen, Projekte und Veranstaltungsformate, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres initiiert wurden, weiterentwickelt und etabliert haben. Die Vernetzungsund Transferstellen in den Bereichen Bildung und Wirtschaft, als zentrale Maßnahmen des Wissenschaftsjahres, werden einer gesonderten Untersuchung unterzogen, um den Bedarf zu prüfen und im Falle ihrer Fortführung Empfehlungen zur künftigen Struktur und Ausrichtung formulieren zu können. Einen wichtigen Aspekt stellt schließlich die Erhebung von Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Wissenschaftsstadt Mainz dar.

Im letzten Kapitel folgt in einer Schlussbetrachtung eine zusammenfassende Darstellung der zentralen Untersuchungsergebnisse bzw. der zu beobachtenden Effekte des Titelgewinns zur Weiterentwicklung der Stadt Mainz als Wissenschaftsstadt und der zentralen Handlungsempfehlungen, die ggf. auch anderen Wissenschaftsstädten richtungweisend dienen können.

  • [1] Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht
  • [2] In der vorliegenden Arbeit wird unterschieden zwischen wissensorientierter und wissensbasierter Stadtentwicklung. Während ersteres lediglich die Ausrichtung auf Wissen als eine Entwicklungschance beschreibt, geht der zweite Begriff darüber hinaus, indem hier die Stadtentwicklung maßgeblich auf den Faktor Wissen zurückzuführen ist. Zudem ist zwischen wissensbasierter und wissenschaftsbasierter Stadtentwicklung zu differenzieren. Wissensbasiert schließt als Überbegriff den Faktor Wissenschaft ein. Mit der Bezeichnung wissenschaftsbasiert wird eine explizite Ausrichtung der Stadtentwicklung auf Wissenschaft als dominierender Wissensform hervorgehoben, wie es im Untersuchungsgebiet der Stadt Mainz der Fall ist. Analog verhält es sich mit den Begriffen Wissensstadt und Wissenschaftsstadt. Im Zusammenhang mit der Stadt Mainz werden daher die Begriffe wissenschaftsbasiert sowie Wissenschaftsstadt verwendet, obwohl in den konzeptionellen Ansätzen die Begrifflichkeiten wissensbasiert und Wissensstadt dominieren und diese im Zusammenhang mit den Konzepten gebraucht werden
  • [3] Innerhalb von Wissenschaftsstädten liefern im Idealfall auch vor Ort gewonnene Forschungserkenntnisse direkte Impulse für die Verbesserung der Lebensbedingungen (vgl. Kap. 4.3)
  • [4] DÖRING definiert den Begriff Humankapital in Abgrenzung zum Begriff Wissen: „Danach umfasst Humankapital lediglich die in Individuen inkorporierten Kenntnisse und Fähigkeiten, während Wissen darüber hinaus auch jene ungebundenen Kenntnisse bezeichnet, wie sie beispielsweise als Forschungsergebnisse in Büchern oder Bauplänen vorliegen und damit kollektiv zugänglich sind“ (DÖRING 2001: 4). GABLER definiert Humankapital (H.) als „Begriff der Volkswirtschaftslehre für das personengebundene Leistungsvermögen der Arbeitskräfte (Arbeitsvermögen). Dieses beruht auf Erziehung, Ausbildung und Berufserfahrung. Der Stand des H. kann z.B. anhand des Ausbildungsniveaus oder der Ausbildungsdauer beurteilt werden. Das H. ist ein wesentlicher Bestimmungsfaktor der Produktivität“ (GABLER 2013: 206)
  • [5] Innovationen können definiert werden als „[a]lle Maßnahmen, die auf die Entwicklung und Einführung neuer Produkte und Produktqualitäten, neuer Verfahren und Methoden, neuer Organisationsformen abzielen. […] Im Einzelnen sind dies: Produktinnovationen (neue und/oder verbesserte Produkte, Kosten, Qualität), Prozessinnovationen, Serviceinnovationen (Kundenorientierung, Reaktionsfähigkeit), Marketinginnovationen (Preisgestaltung, Vertriebskanäle, Merchandisierung), Unternehmenskulturinnovationen (Job-Enrichement, Verbesserung der sozialen Infrastruktur etc.), Managementinnovationen (Umsetzung von Führungsmodellen, Motivationsmanagement)“ (KYRER 2001: 271). Zur besseren Lesbarkeit wurden die Formatierungen (Aufzählungen) im Zitat entfernt
  • [6] Insgesamt handelt es sich nicht um umfassende Theorien, sondern um eine Reihe von konzeptionellen Ansätzen, weshalb der Theoriebegriff vermieden wird
  • [7] In diesem Zusammenhang ist auf FLORIDA hinzuweisen, der ausgehend von empirischen Untersuchungen zur Verbreitung der sogenannten Kreativen Klasse in US-amerikanischen Regionen in seiner 2002 erschienenen Publikation The rise of the creative class die These vertritt, dass Kreativität ein wichtiger Standortfaktor ist, der zu wirtschaftlichem Erfolg führt, und die Kreative Klasse sich insbesondere durch Lebensstilfaktoren wie Kultur und Vielfalt an Lebensformen angezogen fühlt (vgl. Kap. 2.3.3)
  • [8] Das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wurde mit der Evaluation des Projektes Stadt der Wissenschaft betraut. Diese Evaluation bildet die Grundlage der vorliegenden Arbeit
  • [9] „Der Stifterverband ist eine Gemeinschaftsinitiative der Wirtschaft. Er tritt dafür ein, die deutsche Bildungsund Forschungslandschaft nachhaltig zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert der Stifterverband Hochschulen und Forschungsinstitute, unterstützt Talente, analysiert das Wissenschaftssystem und leitet daraus Empfehlungen für Politik und Wirtschaft ab. 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen sind im Stifterverband zusammengeschlossen“ (Stifterverband o.J.b)
 
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