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6.2.2 Atypische Beschäftigungsverhältnisse

Die Entwicklung der Erwerbsstruktur ist, wie voranstehend gezeigt, insgesamt durch einen weitgehend kontinuierlichen Anstieg der Erwerbsbeteiligung gekennzeichnet. Unberücksichtigt sind hierbei jedoch die Beschäftigungsverhältnisse, also beispielsweise in welchem zeitlichen Umfang Arbeitnehmer angestellt sind oder ob es sich um befristete oder unbefristete Beschäftigungsverhältnisse handelt. Werden diese unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnisse mit eingerechnet, zeigt sich, dass die Zunahme der Erwerbsbeteiligung unter anderem auch auf die Zunahme neuer Formen der Beschäftigung, den sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen zurückzuführen ist.

Unter atypischen Beschäftigungsverhältnissen werden in der Regel Arbeitsverhältnisse bezeichnet, die nicht den Normalarbeitsverhältnissen entsprechen. Ein Normalarbeitsverhältnis ist hierbei definiert als eine unbefristete Beschäftigung in Vollzeit. Damit einhergeht ein für den Lebensunterhalt ausreichendes Einkommen und eine gewisse Beschäftigungssicherheit, sodass beispielsweise zukünftige biographische Entscheidungen etwa die Gründung einer Familie oder der Kauf einer Immobile mit einer berechenbaren finanziellen Grundlage getroffen werden können. Als atypische Beschäftigung zählen daher unter anderem folgende Arbeitsverhältnisse (Keller und Seifert 2007, S. 12; Ludwig-Mayerhofer 2012, S. 306):

• Beschäftigung in Teilzeit,

• geringfügige, nicht sozialversicherungspflichtige Beschäftigung,

• befristete Beschäftigung und

• Leiharbeit

Unter allen atypischen Beschäftigungsformen kommt die Teilzeitbeschäftigung am häufigsten vor. Von den 7,6 Mio. atypisch Beschäftigten in Deutschland waren im Jahr 2009 4,9 Mio. in Teilzeit beschäftigt, 2,6 Mio. standen in einem befristeten Arbeitsverhältnis, 2,6 Mio. waren geringfügig im Sinne des Sozialrechts beschäftigt und 0,6 Mio. waren als Leiharbeiter beschäftigt (Statistisches Bundesamt 2011a, S. 100). Auch wenn das Ausmaß in den letzten Jahren beträchtlich angestiegen ist, ist Teilzeitbeschäftigung kein Phänomen, das erst in den letzten Jahren auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten ist. So waren im Jahr 1960 in Deutschland insgesamt 2,6 % der Beschäftigten in Teilzeit beschäftigt, im Jahr 1980 11,2 %, im Jahr 1990 15,1 % und im Jahr 2011 ca. 25 % (Rürup und Sesselmeier 2001, S. 263; iw-dienst 2012, S. 1 f., Abb. 6.5).

Auffällig ist, dass vor allem Frauen in Teilzeit arbeiten. So waren im Jahr 2011 45 % der erwerbstätigen Frauen in Deutschland, aber nur 9 % der Männer in Teilzeit beschäftigt (Statistisches Bundesamt 2012e, S. 42). Der oben dargestellte Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen ist daher vor allem mit der Zunahme von Teilzeitstellen verknüpft. Die Gründe, warum gerade Frauen in Teilzeit arbeiten, liegen unter anderen an den geschlechtsspezifischen Vorstellungen zu Familie und Geschlechtsrollen sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (vgl. 4.2.2). Zudem entspricht eine Teilzeitbeschäftigung auch den Vorstellungen vieler Frauen. Lediglich 16 % der Frauen, die in Teilzeit arbeiten, würden gerne in Vollzeit arbeiten (iw-dienst 2012, S. 2).

Abb. 6.5 Atypische Beschäftigung in absoluten Zahlen, 1991–2011. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung 2013b)

Auch im europäischen Vergleich zeigt sich eine ähnliche Entwicklung, auch wenn es bedeutende regionale Unterschiede gibt. Insgesamt waren in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Jahr 2010 etwa 41 Mio. Personen in Teilzeit beschäftigt. Davon waren drei Viertel Frauen (Eurostat 2011). Aber nicht nur in Europa insgesamt, sondern auch in allen europäischen Gesellschaften arbeiten relativ mehr Frauen als Männer in Teilzeit. Die höchsten Teilzeitbeschäftigungsquoten von Frauen waren im Jahr 2010 in den Niederlanden (76,5 %) und in der Schweiz (60,6 %). Es folgten Deutschland, in denen 45,5 % aller beschäftigten Frauen in Teilzeit arbeiteten, Österreich (43,8 %), Großbritannien (43,3 %), Norwegen (42,9 %) und Belgien (42,3 %). Demgegenüber sind in vielen osteuropäischen Gesellschaften Frauen vergleichsweise selten in Teilzeit beschäftigt. Vielmehr arbeiten Frauen dort vor allem in Vollzeit. So waren im Jahr 2010 etwa in Bulgarien, Litauen, Mazedonien, der Tschechischen Republik sowie Ungarn weniger als 10 % aller beschäftigten Frauen in Teilzeit beschäftigt. Zurückzuführen ist dies aber unter anderem auf die vergleichsweise niedrigen Erwerbsquoten von Frauen insgesamt, sodass Frauen dort weitaus seltener dem Arbeitsmarkt zur Verfügung (vgl. Tab. 6.1, Abb. 6.6).

In der Regel entspricht für den Großteil der Teilzeitbeschäftigten der Umfang der Tätigkeit ihren Vorstellungen. Von allen 41 Mio. Teilzeitbeschäftigten in Europa würden 8,5 Mio. gerne mehr Stunden arbeiten und wären dafür auch verfügbar. Dies entspricht etwa 21 % aller Beschäftigten, die im Jahr 2010 in Teilzeit arbeiteten. Der Anteil der Männer (27 %), die gerne mehr arbeiten würden, war hierbei um einiges höher als der Anteil der Frauen (19 %). Darüber hinaus zeigt sich, dass vor allem in denjenigen Ländern, die vergleichsweise niedrige Teilzeitquoten aufweisen, Teilzeitbeschäftigte eher den Wunsch hatten, mehr zu arbeiten wie etwa in Lettland (65 %), Griechenland (49 %), Spanien (46 %), Bulgarien (39 %) und der Slowakei (38 %). Umgekehrt waren die Teilzeitbeschäftigte in den Ländern eher mit ihrem Beschäftigungsumfang zufrieden, die relativ hohe Teilzeitquoten aufwiesen. So wollten in den Niederlanden 3 %, in Belgien 4 %, in der Tschechischen Republik und Luxemburg je 10 % der Beschäftigten in Teilzeit gerne mehr arbeiten (Eurostat 2011).

Ähnlich wie Beschäftigungen in Teilzeit ist in den letzten Jahren auch der Umfang von befristeten Beschäftigungsverhältnissen angestiegen. Im Jahr 2011 waren in Deutschland 5,1 Mio. Menschen befristet beschäftigt (Statistisches Bundesamt 2012e, S. 32). Während sich hinsichtlich der Teilzeitanstellung eindeutige geschlechtsspezifische Unterschiede nachweisen lassen, finden sich hinsichtlich der Befristung von Arbeitsverhältnissen keine oder nur marginale geschlechtsspezifische Unterschiede. Sowohl von den männlichen als auch von den weiblichen Erwerbstätigen waren 2011 etwa 15 % befristet beschäftigt. Im Jahr 2001 waren

Tab. 6.1 Erwerbstätigenquoten ausgewählter Bevölkerungsgruppen im erwerbsfähigen Alter. (Quelle: Europäische Kommission 2010, S. 286, eigene Darstellung)

Männer

Frauen

Ältere Arbeitnehmer (55–64)

1998

2003

2008

1998

2003

2008

1998

2003

2008

EU-27

70,3

70,3

72,8

52,0

54,9

59,1

36,2

40,0

45,6

Euroraum

69,8

71,5

73,3

48,7

53,8

58,8

33,3

37,7

44,3

Belgien

67,1

67,3

68,6

47,6

51,8

56,2

22,9

28,1

34,5

Bulgarien

56,0

68,5

49,0

59,5

30,0

46,0

Tschechische Republik

76,0

73,1

75,4

58,7

56,3

57,6

37,1

42,3

47,6

Dänemark

79,9

79,6

81,9

70,2

70,5

74,3

52,0

60,2

57,0

Deutschland

71,9

70,9

75,9

55,8

58,9

65,4

37,7

39,9

53,8

Estland

69,6

67,2

73,6

60,3

59,0

66,3

50,2

52,3

62,4

Irland

72,1

75,2

74,9

49,0

55,7

60,2

41,7

49,0

53,6

Griechenland

71,7

73,4

75,0

40,5

44,3

48,7

39,0

41,3

42,8

Spanien

66,8

73,2

73,5

35,8

46,3

54,9

35,1

40,7

45,6

Frankreich

67,4

69,9

69,8

53,1

58,2

60,7

28,3

37,0

38,3

Italien

66,8

69,6

70,3

37,3

42,7

47,2

27,2

30,3

34,4

Zypern

78,8

79,2

60,4

62,9

50,4

54,8

Lettland

65,1

66,1

72,1

55,1

57,9

65,4

36,3

44,1

59,4

Litauen

66,2

64,0

67,1

58,6

58,4

61,8

39,5

44,7

53,1

Luxemburg

74,5

73,3

71,5

46,2

50,9

55,1

25,1

30,3

34,1

Ungarn

60,5

63,5

63,0

47,2

50,9

50,6

17,3

28,9

31,4

Malta

74,5

72,5

33,6

37,4

32,5

29,1

Niederlande

80,2

81,1

83,2

60,1

66,0

71,1

33,9

44,3

53,0

Österreich

77,0

76,4

78,5

58,8

61,6

65,8

28,4

30,3

41,0

Polen

66,5

56,5

66,3

51,7

46,0

52,4

32,1

26,9

31,6

Portugal

75,9

75,0

74,0

58,2

61,4

62,5

49,6

51,6

50,8

Rumäniena

70,4

63,8

65,7

58,2

51,5

52,5

51,5

38,1

43,1

Slowenien

67,2

67,4

72,7

58,6

57,6

64,2

23,9

23,5

32,8

Slowakei

67,8

63,3

70,0

53,5

52,2

54,6

22,8

24,6

39,2

Finnland

67,8

69,7

73,1

61,2

65,7

69,0

36,2

49,6

56,5

Schweden

72,8

74,2

76,7

67,9

71,5

71,8

63,0

68,6

70,1

Vereinigtes Königreich

77,3

77,8

77,3

63,6

65,3

65,8

49,0

55,4

58,0

Kroatien

60,3

64,9

46,7

50,7

28,4

36,6

EJR Mazedonien

Türkei

67,7

24,3

29,5

Island

86,3

87,3

80,1

79,6

83,0

82,9

Norwegen

78,3

80,5

72,6

75,4

66,9

69,2

Tab. 6.1 (Fortsetzung)

Männer

Frauen

Ältere Arbeitnehmer (55–64)

1998

2003

2008

1998

2003

2008

1998

2003

2008

Schweiz

872,

85,1

85,4

68,8

70,7

73,5

64,5

65,8

68,4

Japan

81,7

79,8

81,6

57,2

56,8

59,7

63,8

62,1

66,3

Vereinigte Staaten

80,5

76,9

76,4

67,4

65,7

65,5

57,7

59,9

62,1

a Bruch in der Reihe

Abb. 6.6 Teilzeitbeschäftigung im europäischen Vergleich 2010. Anteil an allen Beschäftigten in Prozent. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung 2013c)

es 12 % der männlichen und 13 % der weiblichen Erwerbstätigen, die einen befristeten Arbeitsvertrag hatten (Statistisches Bundesamt 2012e, S. 32). Bedeutsam für eine befristete Beschäftigung ist hingegen das Alter. So standen 2011 in der Altersgruppe der 15-24-Jährigen 54 % der weiblichen und 57 % der männlichen Erwerbstätigen in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis (Statistisches Bundesamt 2012e, S. 32). Zu berücksichtigen ist hierbei zwar, dass Ausbildungsverträge stets befristete Arbeitsverträge sind. Dennoch sind im Vergleich der Altersgruppen die Beschäftigungsverhältnisse jüngerer Erwerbstätiger insgesamt deutlich überrepräsentiert.

Im Vergleich mit anderen europäischen Gesellschaften ist der Anteil der Befristungen in Deutschland leicht überdurchschnittlich. Relativ hohe Anteile von befristeten Arbeitsverträgen fanden sich in Polen und Spanien. Dort war im Jahr 2011 etwa jeder vierte Arbeitsvertrag befristet. Vergleichsweise niedrige Anteile von befristeten Beschäftigungsverhältnissen waren im Vereinigten Königreich (6 %), Rumänien und Litauen (unter 5 %) zu beobachten. Da sich aber die nationalen Regelungen hinsichtlich der Kündigung von Arbeitsverhältnissen stark unterscheiden, sind niedrige Anteile von befristeten Beschäftigungsverhältnissen nicht per se mit einer höheren Beschäftigungssicherheit gleichzusetzen (Abb. 6.7).

Abb. 6.7 Anteil (in %) befristeter Beschäftigungsverhältnisse der 15-64-Jährigen in ausgewählten europäischen Staaten 2011. (Quelle: Statistisches Bundesamt 2012e, S. 35)

Auch wenn sich in vielen Gesellschaften ein Anstieg von Teilzeitbeschäftigung und/oder ein Anstieg von befristeten Beschäftigungsverhältnissen im Detail beobachten lässt, ist die Frage, inwieweit in Europa etwa aufgrund der Diagnose der Flexibilisierung der Arbeitsmärkte ein Wandel von Normalarbeitsverhältnissen zu atypischen Beschäftigungsformen festzustellen ist, nur schwierig zu beantworten. So lässt sich zwar in einigen Gesellschaften etwa in Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen oder Spanien seit Mitte der 1990er Jahren durchaus ein Anstieg atypischer Beschäftigungsverhältnisse beobachten. In den skandinavischen Ländern, Belgien, Frankreich, Großbritannien, der Tschechischen Republik und Ungarn ist aber nur bedingt eine Zunahme von atypischen Beschäftigungsverhältnissen insgesamt nachzuweisen. Und in Rumänien lässt sich sogar ein Rückgang atypischer Beschäftigungsformen in dem angegebenen Zeitraum beobachten (Schmeißer et al. 2012, Tab. 6.2).

Auch die Frage, inwieweit atypische Beschäftigungsverhältnisse insgesamt als problematisch einzustufen sind, in dem sie beispielsweise soziale Ungleichheiten verschärfen, prekäre Beschäftigungen ausbilden, Mobilitätsbarrieren erhöhen oder Einkommensverluste mit sich bringen, ist nicht abschließend zu beantworten. Zum einen zeigen Studien (Groß 2001; Giesecke und Groß 2006) zwar, dass vor allem befristete Beschäftigungsverhältnisse in den unteren und mittleren beruflichen Positionen mit Einkommensnachteilen verbunden sind sowie mit einer psychischen Belastung in Folge der unsicheren Beschäftigung und einer erhöhten Chance unsteter Erwerbsbiografien einhergehen. Zum anderen können befristete Arbeitspositionen in den höheren beruflichen Positionen aber auch mit Einkommensgewinnen verbunden sein (Groß 2001). Hinzu kommt, dass befristet Beschäftigte insgesamt eine höhere Chance haben, in Normalarbeitsverhältnisse überzuwechseln als Teilzeitbeschäftigte oder Leiharbeiter (Brülle 2013). Zurückzuführen ist dies vor allem darauf, dass befristete Beschäftigungen in der Privatwirtschaft auch die Funktion einer verlängerten Probezeit haben können im Unterschied etwa zu Befristungen im öffentlichen Dienst in Folge fiskalischer Sparmaßnahmen. Beschäftigungen in Teilzeit, die zwischen 20 und 35 Wochenstunden liegen, sind ebenso in der Regel weniger als problematisch zu bewerten. Aufgrund der niedrigen Einkommen und den damit verknüpften schlechteren und bisweilen unzureichenden Absicherungen können Teilzeitbeschäftigungen im geringen Umfang hingegen durchaus als prekäre Beschäftigungsverhältnisse beschrieben werden. Hinzu kommt, dass vor allem Frauen in Teilzeit arbeiten und sich somit geschlechtsspezifische Erwerbsbeteiligungen beobachten lassen, die Frauen im Vergleich zu Männern hinsichtlich Einkommen und Absicherung insgesamt benachteiligen.

Tab. 6.2 Atypische Beschäftigung, Nichterwerbstätigkeit und Normalarbeitsverhältnisse im europäischen Vergleich 1996 und 2009. (Quelle: Allmendinger et al. 2012, S. 3; eigene Darstellung)

1996

2009

Normalarbeit

Atypische Arbeit

Nicht-erwerbstätigkeit

Normalarbeit

Atypische Arbeit

Nicht-erwerbstätigkeit

Österreich

48

16

33

43

24

29

Belgien

36

19

44

37

21

38

Tschechiena

54

12

31

49

14

35

Deutschland

42

19

36

39

28

29

Dänemark

46

25

26

45

28

24

Spanien

23

22

52

33

24

40

Finnland

38

20

40

44

23

30

Frankreich

39

18

41

41

20

36

Griechenland

30

21

45

34

23

38

Ungarn

41

9

48

43

10

44

Irland

35

18

45

36

23

38

Italien

31

14

49

31

23

42

Niederlande

34

29

35

30

44

23

Norwegen

46

27

26

47

28

23

Polenb

41

32

24

41

Portugal

39

20

38

40

23

33

Rumäniena

51

15

33

46

12

41

Slowenien

47

12

38

47

18

32

Schweden

42

25

30

44

26

27

Ver. Königreich

42

25

32

42

26

31

a 1997, da für 1996 keine Angaben vorliegen;

b bis zum Jahr 2000 können für Polen atypische Beschäftigungen und Normalarbeitsverhältnisse nicht getrennt voneinander betrachtet werden

6.2 Empirische Befunde

 
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