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8 Ergebnisse der empirischen Studien

Die Ergebnisdarstellung orientiert sich an dem konzeptionellen Modell, das der Untersuchung zugrunde liegt. Dieses integriert (unter Berücksichtigung des sozialen Kontexts sowie psychosozialer und biologischer Einflüsse) strukturelle Zusammenhänge zwischen Depression, Medienzuwendung und Suizidalität. Das Modell ist auf Suizidalität als Zielgröße ausgerichtet und beruht auf der Annahme, dass in diesem Kontext eine auf entsprechenden biologischen bzw. psychosozialen Faktoren beruhende Depression einen wichtigen Ausgangspunkt für die Medienzuwendung darstellt. Dazu wurden insgesamt drei Themenkomplexe definiert, zu denen jeweils drei Forschungsfragen formuliert wurden.

Die Darstellung der Ergebnisse gliedert sich in insgesamt vier Abschnitte. Zuerst werden die zentralen Untersuchungsgrößen der vorliegenden Studie, Depression und Suizidalität, sowie deren prädisponierende Faktoren aus dem sozialen Kontext, aber auch biologische und psychosoziale Faktoren von Depression und Suizidalität deskriptiv ausgewertet. Nach der Stichprobendeskription hinsichtlich der Kerngrößen der Untersuchung folgen die Analysen zur Beantwortung der Forschungsfragen zu den insgesamt drei Themenkomplexen dieser Untersuchung. Dieses Vorgehen lässt sich damit begründen, dass im Detail nach wie vor unklar ist, inwiefern die Medienzuwendung eine negativ verstärkende oder positiv abschwächende Wirkung zwischen Depression und Suizidalität entfaltet. Die bisherige Befundlage lässt bislang keine gerichteten Hypothesen zu. Der jeweils thematisierte Themenkomplex wird zu Beginn der drei Abschnitte grafisch im Gesamtmodell veranschaulicht. Am Ende jedes Themenkomplexes findet eine (stichpunktartige) Zusammenfassung der Kernbefunde statt, wobei deren Bedeutung für die Gesamtuntersuchung und für das Forschungsfeld herausgearbeitet wird.

Die gemeinsame Prüfung mehrerer definierter Ursachen auf Basis einer belastbaren Stichprobe erscheint heute überfällig. Für darüber hinausgehende Hinweise auf die zeitliche Stabilität der Befunde zu den drei Themenkomplexen wird auf die zweiwellige Online-Panelbefragung zurückgegriffen. Sofern Längsschnittanalysen präsentiert werden, findet sich der Übersichtlichkeit wegen an den entsprechenden Stellen ein Hinweis darauf.

 
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