Desktop-Version

Start arrow Medien und Kommunikationswissenschaft arrow Die transparente Redaktion

< Zurück   INHALT   Weiter >

2.4.3 Forschungsfragen

Die leitende Forschungsfrage dieser Untersuchung lautet:

Wie können integrierte Zeitungsund Online-Redaktionen nach außen hin für mehr Transparenz in Bezug auf die Qualität ihrer Arbeit sorgen?

Dabei wird davon ausgegangen, dass die Redaktionen zwei verschiedene Formen der Transparenz anstreben können, die beide Gegenstand dieser Untersuchung sind: die redaktionelle Transparenz im allgemeineren Sinne und die redaktionelle Qualitätstransparenz[1]. Im Fokus steht dabei die von den crossmedial arbeitenden Redaktionen selbst und nicht die von Außenstehenden erzeugte Transparenz (Selbsttransparenz). Sie zu befördern ist Gegenstand der externen Transparenzkommunikation, definiert als „gemanagte Kommunikation einer Redaktionsorganisation mit ihrer Umwelt, die vom Bemühen um redaktionelle Transparenz und/oder redaktionelle Qualitätstransparenz geleitet ist“. Um dieses Forschungsthema zu durchdringen, sollen in dieser Arbeit die folgenden Teilfragen beantwortet werden:

F1-F10: Externe Transparenzkommunikation (Teil III der Arbeit)

F1: Welche inhaltlichen Analysebereiche und Themenfelder lassen sich bei einer strukturationstheoretisch fundierten Betrachtung der Redaktionsorganisation als soziales System organisierten Handelns voneinander unterscheiden? (Kapitel 6: Entwickung einer Themenfeldmatrix)

F2: Wo können die Beteiligten innerhalb der einzelnen Themenfelder ansetzen, um die redaktionelle Transparenz zu verbessern? (Kapitel 7: Inhaltliche Ansätze zur Verbesserung der redaktionellen Transparenz)

F3: Wo können die Beteiligten innerhalb der einzelnen Themenfelder ansetzen, um die redaktionelle Qualitätstransparenz zu verbessern? (Kapitel 8: Inhaltliche Ansätze zur Verbesserung der redaktionellen Qualitätstransparenz)

F4: Welche Grenzen und Risiken können die Redaktion dazu bewegen, bestimmte Inhalte aus der externen Transparenzkommunikation auszuklammern? Welche inhaltlichen Schwerpunktsetzungen sind plausibel? (Kapitel 9: Ausgrenzung und Auswahl von Inhalten)

F5: Welche Besonderheiten weist die externe Transparenzkommunikation von journalistisch arbeitenden Redaktionen im Vergleich zu der von anderen Organisationen auf? (Kapitel 10: Der Doppelcharakter der externen Transparenzkommunikation)

F6: Welche Kriterien sind an die Qualität der externen Transparenzkommunikation, das heißt an die selbstbezügliche Kommunikation der Redaktionen anzulegen? (Kapitel 11: Anforderungen an die Qualität der Transparenzkommunikation)

F7: Welche Managementaufgaben sind mit der Schaffung von redaktioneller Transparenz bzw. Qualitätstransparenz verbunden? (Kapitel 12: Transparenzkommunikation als Managementaufgabe)

F8: Welche Überschneidungen zum Produktentwicklungsund Produktionsmanagement sind dabei zu berücksichtigen? (Kapitel 13)

F9: Wie lassen sich die zuvor gewonnenen Erkenntnisse in einem theoriebasierten Modell abbilden? (Kapitel 14: Modellbildung)

F10: Welche internen Voraussetzungen müssen für eine möglichst konsistente und fehlerfreie Außendarstellung erfüllt sein? (Kapitel 15: Erfolgsvoraussetzungen)

  • [1] Siehe dazu die Begriffsdefinitionen und Erläuterungen in Abschnitt 2.4.2 dieser Arbeit
 
< Zurück   INHALT   Weiter >

Related topics