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ffa.de/downloads/publikationen

Die aktuellen Daten über die deutschen Kinobesucher kann man auf der Webseite der Filmförderanstalt (FFA) nachlesen.

Dokumentiert werden die Untersuchungen seit 1999. Die Studien informieren ausführlich über das Zuschauerverhalten in den Kinos sowie die Strukturen und Perspektiven des Filmgeschäfts. Lesenswert sind die jährlichen Studien über die Programmkinobesucher.

Glossar

Arthausfilm: Ein künstlerisch anspruchsvoller Film, der in der Regel eher in kleineren Programmkinos gezeigt wird. Man spricht auch vom Independent-Film.

Blockbuster: Ein Begriff aus der Filmindustrie für einen Film, der an der Kinokasse sehr erfolgreich ist. Blockbuster erzielen hohe finanzielle Gewinne, haben einen großen Aufwand für das Marketing betrieben und sprechen ein globales Publikum an.

Casting: Die Besetzung der Filmrollen mit Schauspielerinnen und Schauspielern. Dazu gehört auch der Auswahlprozess. Es gibt Casting-Agenturen, die Produktion und Regie dabei unterstützen.

Cinema: Der englische Begriff "cinema" verknüpft Film und Kino. Unter Cinema wird also sowohl der Aufführungsort Kino ("film theatre") als auch der Film ("movie") verstanden.

Filmförderungsanstalt (FFA): Eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die die Filmförderung des Bundes koordiniert. Sie soll zur Verbesserung der wirtschaftlichen Struktur der Filmindustrie in Deutschland beitragen. Unter anderem veröffentlicht die FFA regelmäßig sehr genaue Daten und Statistiken über das deutsche Kinopublikum.

Filmbudget: Alle Kosten, die notwendig sind, um den Film zu drehen. Also die Kosten für die Preproduktionsplanungen, das Drehbuch, den tatsächlichen Dreh (Produktion) mit allen Schauspielern und die Kosten für die Postproduktion mit Schnitt, Ton und Effekten.

Filmmontage: Das Zusammensetzen eines Films aus den verschiedenen gedrehten Szenen und Sequenzen. Zur Montage gehören der Filmschnitt, die Art der Blenden, die Zeitsprünge, die Parallelität der Orte und vieles mehr.

Filmverleih: Bringt einen Film in die Kinos. Er kauft zunächst die Rechte an einem Film und verleiht diesen dann an die Kinos. Er kümmert sich um die Lieferung des Films an das Kino, aber auch um das Marketing und die PR. Man spricht auch von Filmvertrieb.

Franchise: Eine Strategie, Filme aus bekannten Geschichten zu drehen. Das können Fortsetzungen sein oder auch Vorgeschichten. Vorlagen können Bücher, Comics oder Fernsehserien sein.

Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK): Die FSK prüft, ab welchem Alter Kinder und Jugendliche in Deutschland einen Film sehen dürfen. Eine Rolle spielen dabei inhaltliche Aspekte wie Gewalt, Sexualität, Sprache, aber auch die Bildsprache des Films.

Genre: Ein Filmgenre beschreibt die Art des Films. Diese Kategorien werden sowohl in der Produktion als auch der Rezeption verwendet. Beispiele: Komödie, Drama, Western, Thriller oder Horrorfilm.

Independent-Film: Bezeichnung in den USA für Filme, die unabhängig von den Major Studios produziert werden. In der Regel sind dies Filme mit kleinem Budget und hohem künstlerischen Anspruch.

Mainstream-Film: Filme, die in vor allem in Multiplex-Kinos, also Kinos mit vielen Sälen, zu sehen sind. Diese Art von Filmen spricht ein breites Publikum an.

Major-Studio: Begriff für die großen Filmproduktionsgesellschaften vor allem in den USA. Filme, die von Major-Studios produziert werden, sind in der Regel Mainstream-Filme mit einem hohen Budget und entsprechendem Marketingaufwand.

Multiplex-Kino: Ein Kino dieser Kategorie muss mindestens sieben Kinosäle haben. Das Programm besteht zum überwiegenden Teil aus Mainstream-Filmen und Blockbustern.

Piraterie: Illegales kostenloses Anbieten und Ansehen von Kinofilmen, meistens über gleichfalls illegale Internetportale. Die Filmpiraterie gefährdet die Filmwirtschaft, da die Kreativen der Filmindustrie, wie die Drehbuchautoren, Produzenten oder Regisseure, nicht für ihre Arbeit entlohnt werden. Die Betreiber der illegalen Webseiten verdienen jedoch ein Vermögen durch die auf den Seiten geschaltete Werbung.

Produktionsphasen: Die Herstellung eines Films erfolgt in drei Phasen: In der Preproduktionsphase finden alle Planungen statt, vom Drehbuch bis zum Drehplan; die (Haupt-)Produktionsphase besteht aus der tatsächlichen Drehzeit; und in der Postproduktionsphase wird der Film fertiggestellt. Hier schneidet man den Film, fügt Ton, Musik, Computeranimationen und Spezialeffekte hinzu.

Programmkino: Ein Kino, auch Arthaus-Kino genannt, das meistens künstlerisch anspruchsvolle Filme zeigt.

Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO): Vertritt die Interessen der deutschen Film-, Fernsehund Videowirtschaft. Auch sie liefert wertvolle Marktdaten zum Kinofilm in Deutschland.

Streaming: Die Möglichkeit, Filme online zu sehen. Die Filme werden nicht heruntergeladen und als Kopie auf der Festplatte gespeichert, sondern im Moment des Datenempfangs angesehen. Neben illegalen Filmstreaming-Angeboten gibt es auch legale wie die Mediatheken der Fernsehsender oder die kostenpflichtigen Angebote von Netflix, Amazon-Prime, Maxdome usw.

 
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