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Diskussion der Ergebnisse der Typologie

Zunächst werden sich aus der Typologie ergebende Implikationen für die städtische Praxis zusammengefasst. Dann werden bereits ins Werk gesetzte Maßnahmen mit den Ergebnissen der Typologie kontrastiert. Abschließend werden die Ergebnisse der eigenen empirischen Arbeit mit dem Forschungsstand abgeglichen.

Inwertsetzung soll hier das Inübereinstimmungbringen vom Wahrnehmen, Bewerten und Erleben der Bewohner einerseits und städtisch-politischer Praxis andererseits meinen. Ausgangspunkt sind hierbei die Sichtweisen der Bewohner und die entsprechenden präferierten Sollzuständen. [1] Erarbeitet wurden nicht konkrete Handlungsempfehlungen, sondern es werden mögliche Ansatzpunkte aufgezeigt, an die angeschlossen werden kann. Im Wesentlichen werden letztlich Vorschläge für typenspezifische Kommunikationsinhalte gemacht, die von Seiten der Stadt aufgegriffen werden können, um räumliche Identifikation zu steigern und zu ermöglichen und somit eine Attraktivitätssteigerung der Stadt insgesamt – insbesondere in kultureller Hinsicht – zu erreichen.[2]

Mögliche Ansatzpunkte

Dem folgenden Diskussionsabschnitt liegt die Frage zugrunde: Wo bestehen, ausgehend von den Ergebnissen der Typologie, Ansatzpunkte, räumliche Identifikation typenspezifisch zu stiften bzw. zu befördern?

  • [1] Die Zielgröße einer derart verstandenen Inwertsetzung ist die räumliche Identifikation der Hagener mit ihrer Stadt. Die im Titel angegebene kulturelle Komponente ist hierin bereits implizit begriffen, weil die Typologie räumlicher Identifikation in Hagen, auf der die Inwertsetzungsmöglichkeiten aufbauen, unter besonderer Berücksichtigung der kulturellen Dimension des Raumes und seiner Bewohner erarbeitet wurde
  • [2] Auf die hohe Bedeutung eben einer solchen zielgruppenbzw. typenspezifischen Kommunikation weist z.B. ZENKER (2014) hin
 
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