Desktop-Version

Start arrow Kultur arrow Internationales Kulturmanagement

< Zurück   INHALT   Weiter >

Burg Tittmoning/Oberbayern

Das Vorhaben

Die Stadt Tittmoning investiert laufend in den Erhalt der hoch über der Salzach gelegenen historischen Anlage mit den umfangreichen kulturhistorischen Sammlungen im „Heimathaus Rupertiwinkel“ und dem 2004 eingerichteten „Gebereimuseum“. Gleichzeitig laufen kostenintensive Adaptierungsarbeiten von Räumen und ganzen Trakten. Durch die sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit dem

„Museum Fronfeste“ in Neumarkt am Wallersee in Salzburg nahmen die Aktivitäten zu: durch Sonderausstellungen und Veranstaltungen und dem Ausbau der Vermittlungsangebote für Burg und Museen. Mit dem Fürstenstock kam ein neuer Veranstaltungsort dazu. All das wuchs eher zufällig, was fehlte war ein Gesamtkonzept für die Nutzung und die dafür benötigte Infrastruktur der Burg sowie die finanzielle und personelle Ausstattung des Burgbetriebs, für die es nicht nur die Stadt als Träger gibt. Unterschiedliche Interessen hinsichtlich der Aktivitäten auf der Burg und kritische Stimmen wegen der hohen Investitionskosten legten zudem eine Klärung der Rolle des Burgareals für die Bevölkerung von Tittmoning, die Schulen auch der Umgebung und den Tourismus nahe. Da auch der langjährige Kooperationspartner Museum Fronfeste seinen Betrieb evaluieren und sein Potenzial zu Veränderung bzw. Weiterentwicklung eruieren wollte, und auch die Synergien von Kooperationen weiter ausgebaut werden sollten, beschlossen die beiden Städte eine gemeinsame Vorgehensweise und beantragten ein INTERREG IV A Projekt. „Museen in Tittmoning und Neumarkt am Wallersee zukunftsfähig machen“ lautete der Titel.[1]

  • [1] Die Genehmigung erfolgte im Spätherbst 2010. Als Grundlage für die Projektarbeit beauftragten die beiden Stadtgemeinden Vorprojekte zur Erhebung des Status quo und Stärken-Schwächen-Analysen bei “KulturAgenda – Netzwerk für Kulturprojekte“, die auch mit der Durchführung des INTERREG Projekts sowie des Folgeprojekts: “Modellinitiative Tittmoning/Neumarkt am Wallersee – kulturelles Erbe/(Kreativ)Wirtschaft“ betraut wurde. Die Dokumentationen und Berichte wurden von den Auftraggebern nicht zur Veröffentlichung frei gegeben stehen der Verfügung aber zur Verfügung
 
< Zurück   INHALT   Weiter >

Related topics