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Bildungsverständnis

Das Kunstmuseum ist besonders dafür geeignet, über die ästhetische Erfahrung Vergnügen und soziale Kompetenz zu fördern. Die interaktiven und familienfreundlichen Ausstellungen passen in das Leitbild Kulturelle Bildung und Soziokultur und sie erfüllen Aufgaben der Freien Jugendhilfe. Sie fördern eine kultivierte Gesellschaft, in der

• die einzelnen Menschen komplexe Zusammenhänge begreifen und eine lebenswerte Umwelt gestalten können;

• alle Menschen mit gleichen Chancen ihre persönlichen und sozialen Ziele verwirklichen können;

• Kinder und Jugendliche ihren Bildungsanspruch und ihr Recht auf Teilhabe an Kunst und Kultur verwirklichen können und

• ihnen Schlüsselkompetenzen vermittelt werden: für ihre individuelle und soziale Entwicklung, für die Entfaltung ihrer Sinne, ihres Wissens und Könnens sowie ihrer Wertebildung.

Kooperationspartner

Für die Mitmachausstellungen und –aktionen sind Kooperationen mit unterschiedlichen Museen und Institutionen angestrebt, um ein vielfältiges Angebot über Jahre im Kinderund Jugendmuseum zu sichern und interessierten Gruppen und Einzelbesuchern den Anreiz das Museum als Ort des Dialoges und der Krea- Zeitgenössische und Moderne Kunst tivität zu nutzen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg werden z.B. die ersten beiden Ausstellungen im Kinderund Jugendmuseum geplant:

1. Das Projekt „Farbtheater“ (Weltbühne-Bühnenwelt) wird in enger Zusammenarbeit mit Frau Brüninghaus-Knubel, die über 20 Jahre die museumspädagogische Leitung in der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum innehatte, entstehen. Die Künstlerin Inge Sauer, die das Bühnenwelt-Projekt entwickelt hat, wird bezogen auf die Sammlungen des Museumszentrums Hagen Bühnenbilder schaffen, die dem Besucher eine spielerische Auseinandersetzung und ein Eintauchen in die Farbenwelt von Christian Rohlfs und Emil Schumacher ermöglichen soll.

2. Die Wanderausstellung „Druck machen“ wird Ausstellungen mit Arbeiten auf Papier aus dem graphischen Sammlungsbereich (die sonst im Graphikraum aufbewahrt werden und dem Besucher nicht zugänglich sind) didaktisch begleiten und Drucktechniken im kreativ praktischen Experimentieren nachvollziehbar machen. Eine Ergänzung dieser künstlerischen Technik durch das Herstellen von Papieren (Schöpfen) ist in Kooperation mit dem LWL-Freilichtmuseum (Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik) geplant, wodurch das Drucken einen logischen und runden Abschluss erhält.

Für weitere Projekte sind Kontakte mit „kek – Kindermuseum für Bremen e.V.“ geknüpft worden. Synergetische Projekte können durch die Vernetzung der RuhrKunstMuseen erwachsen, die allseits begrüßt und angestrebt werden. Der Runde Tisch Interkultur in Hagen bietet über seine Kooperationspartner weitere Perspektiven und Handlungsräume zu verschiedenen Aktivitäten und Aktionen, die ein Forum im Kinderund Jugendmuseum finden können.

 
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