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Start arrow Informatik arrow Strategie für die Portierung von Desktop-Business-Anwendungen auf iOS-gestützte Endgeräte

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2 Grundlagen

Aufgrund der Vielzahl von technologischen Fachbegriffen und Themen, die in dieser Arbeit behandelt werden, kann das Kapitel keine ausführliche Einführung in jedes Themenfeld geben. Dieses Wissen wird weitestgehend vorausgesetzt bzw. kann der entsprechenden referenzierten Literatur entnommen werden.

Zunächst geht das Kapitel auf die Begrifflichkeiten aus den Domänen Hardware und Software ein. Anschließend werden Softwareentwicklungskonzepte nach Quasar (Qualitätssoftwarearchitektur) vorgestellt. Des Weiteren stellt das Kapitel verschiedene Definitionen für Portierung, Portabilität und plattformunabhängiger Entwicklung vor, um anschließend eine Ableitung für diese Arbeit zu definieren. Abschließend stellt das Kapitel einen Bezug zu bereits existierenden Arbeiten her.

2.1 Begriffsbestimmung

Nachfolgend werden die in dieser Arbeit verwendeten Hard- und Softwarekomponenten benannt. Sie dienen als Unterstützung für den Sprachgebrauch in dieser Arbeit.

2.1.1 Hardware

In dieser Arbeit werden zwei Gruppen von Rechnerklassen unterschieden:

- Windows PCs

- iOS-gestützte Endgeräte

Im Rahmen dieser Arbeit werden Desktoprechner und Laptops gleichermaßen als Windows-PCs bezeichnet. Ein Desktoprechner ist ein Personal Computer, der aufgrund seiner Bauweise auf den Schreibtisch gestellt werden kann. Er besitzt einen leistungsstarken Mikrocomputer und führt Anwendungen aus, die zumeist von einer Person bedient werden. Ein- und Ausgabegeräte sind Tastatur, Maus (oder vergleichbare Zeigergeräte) und Bildschirm.

Laptops (auch Notebook genannt) gehören ebenfalls zur Gruppe der Personal Computer. Sie besitzen die gleiche Rechnerarchitektur wie Desktoprechner und lassen sich gleichermaßen bedienen. Durch die Möglichkeit des mobilen Einsatzes grenzen sie sich jedoch von Desktoprechnern ab. Ihre Bauform ist kleiner und kompakter. Alle Hardware-Peripheriegeräte sind in einem Gehäuse zusammengefasst.

Zu den iOS-gestützten Endgeräten zählen ausnahmslos die beiden mobilen Endgeräte des Technologieunternehmens Apple. Hier ist einerseits das iPad (Tablet-PC) und andererseits das iPhone (Smartphone) zu nennen, wobei sich der Anwendungsfall auf das iPad bezieht. Auch der iPod-Touch und Apple TV sind mit diesem Betriebssystem ausgestattet, werden aber in dieser Arbeit nicht weiter betrachtet. iPhone und iPad können als mobile Endgeräte der „neuen Generation“ verstanden werden. Technisch gesehen weisen sie zwar gleiche bzw. ähnliche Eigenschaften wie ihre Vorgänger auf, heben sich aber insbesondere durch ihr Bedienkonzept und ihre leistungsstarken Mikroprozessoren von den Endgeräten der „älteren Generation“, zu denen das Mobiltelefon oder der PDA gezählt werden können, ab. Auch ein Laptop lässt sich aufgrund seiner technischen Eigenschaften den mobilen Endgeräten zuordnen, weist jedoch mehr Übereinstimmungen mit klassischen Desktop-Rechnern auf.

Das Bedienkonzept der iOS-gestützten Endgeräte wird maßgeblich vom berührungsempfindlichen Display getragen, das ein neues Benutzererlebnis suggeriert. Außerdem ist die Leistungsfähigkeit der iOS-gestützten Endgeräte vergleichbar mit modernen Desktop-Rechnern, was ihre Einsatzmöglichkeiten gegenüber Mobiltelefonen und PDAs signifikant erweitert und vollkommen neue Einsatzszenarien ermöglicht. Vergleichbare Endgeräte wären Smartphones und Tablet-PCs, die u.a. mit den Betriebssystem Android oder auch Windows Phone ausgestattet sind.

 
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